Volksschule Wieselburg wird um 4,5 Millionen Euro ausgebaut

Erstellt am 25. Mai 2022 | 02:52
Lesezeit: 2 Min
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Präsentierten die Pläne für den Volksschulzubau in Wieselburg, von links: Obmann des Mittelschulausschusses Gemeinderat Helmut Brandl, Direktorin Mittelschule Waltraud Puppenberger, Bürgermeister Karl Gerstl (Wieselburg-Land), Bildungsstadtrat Gerhard Liebmann, Direktorin Volksschule Helga Jungwirth, Bürgermeister Josef Leitner und Architekt Gottfried Haselmeyer.
Foto: Stadtgemeinde
Einreichpläne fertig, Baustart im Frühjahr 2023, Fertigstellung Anfang 2024 geplant.
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Die Region Wieselburg verzeichnet seit Jahren steigende Bevölkerungszahlen. Immer mehr Menschen wollen in Wieselburg leben. Dieses Bevölkerungswachstum bringt natürlich auch Herausforderungen mit sich: So errichten derzeit private und gemeinnützige Wohnbauträger zahlreiche neue Wohnungen. Die Stadtgemeinde Wieselburg hat erst kürzlich einen neuen Kindergarten eröffnet. Nun steht auch der Ausbau der Volksschule Wieselburg an. Die Planungsarbeiten mit Architekt Gottfried Haselmeyer konnten erfolgreich abgeschlossen werden.

Durch die Schließung des Hofes zwischen Altbau und Neubau der Volksschule erfolgt ein Zubau, der zwei zusätzliche Klassenräume und drei Gruppen- und Bewegungsräume schafft. Dadurch stehen der Volksschule nach der geplanten Erweiterung 18 Stammklassen und drei Gruppenräume zur Verfügung.

Außerdem kann durch diese neue Gestaltung der Anlage die Garderobe erweitert und ein barrierefreier Übergang sowohl vom Neubau als auch zum Altbau geschaffen werden. Die Volksschule und die Mittelschule bekommen jeweils eine eigene neue Bibliothek, die miteinander verbunden sein werden.

Die geschätzten Baukosten dieses Projektes betragen inklusive einkalkulierten Mehrkosten aufgrund von Preissteigerungen 4,5 Millionen Euro. Die Ausschreibung des Bauprojektes ist für November geplant, der Baubeginn wurde mit Februar 2023 festgesetzt, die Fertigstellung soll bis Anfang 2024 erfolgen. Die Finanzierung übernimmt zu einem hohen Anteil die von Stadt- und Landgemeinde getragene Volksschulgemeinde. Bei der Bibliothek gibt es eine Kostenteilung mit der Mittelschulgemeinde der Inregion. Den Bewohnerinnen und Bewohnern der Schulsiedlung und dem Schulpersonal wurde der Einreichplan bereits präsentiert.

Bildungsstadtrat Gerhard Liebmann (SPÖ): „Gemeinsam mit unserem Architekten haben wir eine Volksschulerweiterung geplant, die sich an modernsten pädagogischen Konzepten orientiert. Damit reagieren wir auf die steigenden qualitativen, aber auch quantitativen Anforderungen an unsere Bildungseinrichtungen. Mit diesem modernen Zubau schaffen wir für Pädagoginnen und Kinder optimale Voraussetzungen für einen zeitgemäßen Unterricht.“

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