Landesfeuerwehrbewerbe: Zu viele Fehlerpunkte bei Scheibbser Wehren

Erstellt am 05. Juli 2022 | 09:18
Lesezeit: 2 Min
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Die Mannschaft Hub-Lehen 2 belegte in der Klasse Silber mit Alterspunkten den siebenten Rang. Es war heuer die einzige Top-Ten-Platzierung einer FF-Bewerbstruppe aus dem Scheibbser Bezirk. Im Bild mit NÖN-Chefredakteurin-Stellvertreterin Eva Hinterer, NV-Generaldirektor Stefan Jauk, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, FF-Bezirkskommandant-Stellvertreter Alois Hochholzer (links) sowie Bezirkskommandant Franz Spendlhofer, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Martin Boyer und Bewerbsleiter Anton Weiß (rechts).
Foto: Erich Marschik
Heimische Top-Trupps aus Hub-Lehen und Randegg konnten in Tulln nicht ganz Erwartungen erfüllen. Hub-Lehen holte einzigen Top-Ten-Platz. Dennoch drei Gruppen beim Bundesbewerb.
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Nach zweijähriger Pause fanden am Wochenende in Tulln bei brütender Hitze die Landsfeuerwehrleistungsbewerbe statt. Dabei lief es für die heimischen Bewerbsgruppen nicht ganz nach Wunsch. Die beste Platzierung holte die Gruppe Hub-Lehen 2, die im Bewerb Silber mit Alterspunkten den siebenten Rang erreichte. Hub-Lehen 1 musste sich im Bewerb Bronze mit Alterspunkten mit dem 25. Platz begnügen. „Wir müssen zufrieden sein. Bei uns gab es einige Ausfälle, kurz vor dem Bewerb kam dann auch noch ein positiver Corona-Fall hinzu. Insofern freuen wir uns über den einen siebenten Platz. Damit war der Bezirk zumindest bei der Abschlusssiegerehrung vertreten“, sagt Leopold Pitzl, von der FF Hub-Lehen. Beide Trupps werden so wie 2016 in Kapfenberg den Bezirk und Niederösterreich auch bei den Bundesbewerben Ende August in der NV Arena in St. Pölten vertreten.

Dort ist auch Randegg 1 dabei. Für die Randegger lief es in Tulln ebenfalls nicht ganz nach Wunsch. „Wir waren zwar schnell, hatten aber zu viele Fehlerpunkte. Da merkte man etwas die fehlenden Trainings- und Bewerbseinheiten der letzten Jahre“, berichtet Kommandant Ernst Schachinger. Am Ende ergab das den 16. Rang.

Dennoch will man bei den Bundesbewerben Ende August das Beste herausholen und dann vor allem auch 2023 nochmals die Chance auf eine weitere Bundes-Qualifikation nutzen. Denn für den 2024er-Bundesbewerb werden nur die beiden Landesbewerbe 2022 und 2023 herangezogen. „Und 2023 feiert unsere Wettkampftruppe ihr 30-jähriges Bestandsjubiläum. Da wäre die Qualifikation schon wieder schön. Es wäre dann die vierte en suite“, weiß Schachinger.

Übrigens die schnellsten heimischen Wehren beim Landesbewerb in Tulln kamen aus Reinsberg und Pyhrafeld im Bewerb Bronze A (38,25 Sekunden bzw. 38,29 Sekunden/34. und 35. Platz) und Wang im Bewerb Silber A (50,49 Sekunden/38. Platz). 

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