St. Georgen/Leys: Gasthaus Hueber übernimmt die Führung

Erstellt am 10. März 2020 | 05:12
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In der Küche des Gasthauses Hueber in der Gemeinde St. Georgen steht der Juniorchef Stefan Hueber selbst am Herd. Bereits zum zweiten Mal bekam der Wirt aus Bründl mit seinem Team von den Falstaff-Gourmettestern zwei Gabeln verliehen.
Foto: Rita Newman & NÖ Wirtshauskultur
Das Gasthaus Hueber in Bründl führt mit 85 Punkten und zwei Gabeln das Ranking im Bezirk an. Ramsauhof und Lunzer Seeterrasse verlieren eine Gabel.
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Das Geheimnis der besten Restaurants ist gelüftet: Der neue Falstaff ist erschienen. Er wurde mit 250.000 Bewertungen von 19.000 Mitgliedern des Falstaff-Gourmetclubs zusammengestellt.

Im Bezirk übernimmt das Gasthaus Hueber in St. Georgen/Leys die Führungsposition. Der Wirt in Bründl darf sich bereits zum zweiten Mal über zwei Gabeln in der Kategorie Klassisch/Traditionell freuen.

Der Falstaff schreibt: Scheibbser Forelle, Bründler Brillenschaf, Gössinger Wild und Dry-Aged-Duroc-Schwein: Das sind nur einige der regionalen Topprodukte in diesem sympathischen Wirtshaus junger Wirtsleute. Jungwirt Stefan Hueber ist happy. „Es ist einfach super. Um ein solches Niveau halten zu können, braucht es hoch qualifizierte Mitarbeiter, und die haben wir einfach“, sagt er.

Das Vorjahresniveau halten konnte ebenso das Trefflingtalerhaus in Puchenstuben. 80 Punkte gab es für den Aufsteiger des Jahres 2017 der NÖ Wirtshauskultur auch diesmal. Das Ausflugsgasthaus in idyllischer Lage beim Naturpark Ötscher-Tormäuer beeindruckte die Tester mit der Palette an Grundprodukten, die aus der eigenen Landwirtschaft stammen und den selbst gemachten Mehlspeisen. Im Restaurant Ötscherblick in Gösing, einem hübschen Jahrhundertwendehaus, fanden die Juroren Gefallen an der schnörkellosen Küche und den verwendeten Bioprodukten. Das Ergebnis: 84 Punkte und eine Falstaff-Gabel.

Einen Punkteverlust (von 80 auf 79) und damit auch den Verlust einer Gabel musste das Team rund um die beiden Köche Christopher Stricker und Robert Scharner vom Ramsauhof in Purgstall hinnehmen. „Ein ambitioniertes Küchenteam zeigt hier, dass schnörkellose Hausmannskost ihre guten Seiten hat. Hausspezialität ist das Champagner-Bratl“, zieht der Falstaff sein Resümee.

Küchenchef Robert Scharner zieht Bilanz: „Der Punkteverlust kam durch unsere Weinkarte, aber uns ist Regionalität wichtig. Bei der Küche haben wir sogar zugelegt.“ Klares Ziel: „Wir holen uns unsere Gabel wieder!“

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