Süßes Faschingserlebnis aus Petzenkirchen. Zwei Millionen Krapfen werden alleine beim Petzenkirchner Familienbetrieb Haubis hergestellt. Insgesamt arbeiten acht Personen im Schichtbetrieb an der Köstlichkeit.

Von Markus Glück. Erstellt am 14. Februar 2017 (05:00)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
In der Faschingszeit sind in Petzenkirchen acht Mitarbeiter pro Schicht mit der Herstellung der rund zwei Millionen Faschingskrapfen beschäftigt. Der NÖN gab das Unternehmen Einblicke in die Produktion.
Haubis

Sie sind fixer Bestandteil jedes Faschingsfestes: die Krapfen. Mehr als zwei Millionen dieser Faschingsspezialität werden pro Jahr bei Haubis in Petzenkirchen produziert.

90 Prozent davon produziert das traditionsreiche Familienunternehmen in der Faschingszeit. Zirka drei Wochen vor Faschingsdienstag erfolgt eine Steigerung der Produktion. Ab diesem Zeitpunkt sind acht Mitarbeiter pro Schicht rund um die Uhr mit der Herstellung der Krapfen beschäftigt. Die Produktionsleitung hat Hermann Fischer inne.

Haubis

Gab es früher nur den klassischen Marillen-Krapfen, haben sich über all die Jahre auch die Bedürfnisse der Konsumenten verändert.

Marillen-Krapfen ist der Beliebteste

„Die Kunden lieben die Abwechslung und Vielfalt bei den Krapfen. Bei uns ist aber weiterhin der orginal Wachauer Marillenkrapfen der absolute Renner“, berichtet Harald Affengruber, Leiter der Marketing- und Kommunikationsabteilung bei Haubis. Neben den Klassikern erfreuen sich aber auch Nougat- und Erdbeerkrapfen bei den Kunden großer Beliebtheit.

Wie muss aber ein optimaler Krapfen laut dem Experten tatsächlich aussehen? „Unsere Idealvorstellung von einem Krapfen ist schön braun, mit einem gleichmäßigen Ring um die ,Taille‘“, so Affengruber. Über diese perfekte Optik wachen die Mitarbeiter ebenso mit Argusaugen, wie über die richtige Füllung. Wie wichtig der persönliche Einsatz ist, weiß der Marketing-Leiter: „Ein Premiumprodukt stellt eben seine Ansprüche an unsere Zeit. Unser Ziel ist, dass die Krapfenproduktion im Grunde gleich abläuft wie bei Oma. Nur eben in größerem Ausmaß.“

Umfrage beendet

  • Schmecken Krapfen im Fasching besser?