wellenklaenge: „Hatten besten Kartenverkauf“. Am Sonntag ist das Musikfestival am Lunzer See zu Ende gegangen. Die beiden Intendanten Julia Lacherstorfer und Simon Zöchbauer ziehen Bilanz.

Von Claudia Christ. Erstellt am 31. Juli 2018 (04:00)
Christ

NÖN: Mit dem Konzert von Herbert Pixner Projekt sind am Sonntag die wellenklaenge 2018 zu Ende gegangen. Mit welchem Gefühl blickt ihr auf euere Intendanten-Premiere zurück?

Julia Lacherstorfer: Wir fühlen uns unglaublich erfüllt und glücklich, und auch ziemlich erschöpft! Es sind drei sehr intensive Wochen – die Vorbereitungswoche vor Ort eingerechnet – in denen nur wenig Zeit für Einkehr bleibt, aber man bekommt soviel Energie zurück von den Konzerterlebnissen und dem glücklichen Publikum, das macht alles wieder wett!

Wie ward ihr mit der Auslastung der einzelnen Veranstaltungen zufrieden. Wie viele Vorstellungen waren ausverkauft?

Simon Zöchbauer: Wir sind mit der Auslastung mehr als zufrieden, bis auf zwei Konzerte waren alle Veranstaltungen ausverkauft. Wir haben auch die Vorverkaufszahlen des Vorjahres überholt und somit dürfen wir uns über den besten Kartenvorverkauf der letzten 21 Jahre freuen!

Welche Rückmeldungen habt ihr vom Publikum erhalten?

Lacherstorfer: Das Publikum hat sich uns gegenüber mehr als erfreut und dankbar geäußert, manche, die noch nie zuvor bei den wellenklaengen waren, waren richtig fassungslos über die Schönheit und die Magie des Ortes und des Festivals. Das freut uns natürlich sehr, dass uns so viel Positives entgegenkommt in unserem ersten Jahr.

Was war euer Highlight bei den wellenklaengen 2018?

Lacherstorfer: Eines der Highlights, abgesehen von den unglaublichen Konzerten auf der Seebühne, war in diesem Jahr mit Sicherheit der Hausball im Glassalon Rothschild, der erstmals stattgefunden hat. Es war eine total ausgelassene und ungezwungene Ballnacht in einem Ambiente, das zur Jahrhundertwende gebaut wurde, das hat dem Ball zugleich etwas märchenhaftes, aber durch das junge Publikum auch etwas sehr Zeitgemäßes verliehen.

Gib es etwas, was ihr im kommenden Jahr auf alle Fälle anders oder besser machen wollt?

Zöchbauer: Es gibt ein paar Dinge, die wir bestimmt im nächsten Jahr besser machen können, wo wir jetzt auf Erfahrungswerte unseres ersten Jahres zurückblicken können und davon ausgehend noch präziser planen können. Wir möchten auch noch versuchen, mehr freiwillige Mithelfer während der Festivalzeit zu finden, um unser Team ein wenig zu entlasten.

Worauf dürfen sich die Besucher im kommenden Jahr freuen und was wird das Motto sein?

Lacherstorfer: Das genaue Motto bleibt noch unser Geheimnis, aber es wird auf jeden Fall sehr eng mit Holz und Natur verknüpft sein – letzteres ist in Lunz am See einfach allgegenwärtig und unheimlich stark.