FF Gaming: Wechsel an der Spitze nach 25 Jahren

Langjähriger Kommandant Franz Spendlhofer übergibt an Hermann Reiter. Wahlen auch bei FF Brettl und Lackenhof.

Erstellt am 26. Januar 2021 | 17:54

Mit der FF-Wahl in Gaming ging am Freitagabend eine Ära zu Ende: Denn nach 35 Jahren im Kommando der Feuerwehr Gaming, davon 25 Jahre als Kommandant, stellte sich Franz Spendlhofer nicht mehr zur Wahl.

Für Spendlhofer kein leichter Schritt, aber dennoch der richtige zur richtigen Zeit: „Wenn man so lange Kommandant ist, dann fällt einem der Schritt natürlich nicht leicht. Aber jetzt ist die junge Truppe an der Reihe, und die ist mit vollem Elan dabei.“

Auch Pöchhacker stellte sich nicht mehr der Wahl

Seine Funktion als Bezirksfeuerwehrkommandant will Spendlhofer jedoch weiterhin wahrnehmen. „Die Wahl findet Ende Februar statt, dieser werde ich mich auf jeden Fall stellen“, meint er.

25 Jahre lang hat er die Feuerwehr Gaming geleitet und dabei den Fokus auf Teambildung, Ausbildung und die adäquate Schutzausrüstung gelegt. „Wir sind in der Basis und auch bei der Jugend gut aufgestellt“, meint Spendlhofer.

Zum neuen Kommandanten wurde der 30-jährige Hermann Reiter gewählt. Der ehemalige Zugkommandant ist bereits 20 Jahre Mitglied bei der Wehr.

„Für mich ist das vorrangige Ziel, das Team noch zu verstärken und neue Mitglieder zu gewinnen. Auch die Aktivierung von älteren Mitgliedern kann ich mir sehr gut vorstellen“, meint er. Sein Stellvertreter Dieter Schmitz und der Leiter des Verwaltungsdienstes Andreas Buchmasser übernehmen weitere fünf Jahre ihre Funktionen.

Alfred Pöchhacker, der zehn Jahre sein Amt als 2. Kommandant-Stellvertreter ausübte, stelle sich ebenso wie Spendlhofer nicht mehr der Wahl. Insgesamt nutzten 50 Gaminger Feuerwehrmitglieder von 66 Wahlberechtigten ihr Wahlrecht. In den nächsten Tagen folgen die Ernennungen der Chargen und Sachbearbeiter, um sofort mit der herausfordernden Arbeit zu starten.

FF Brettl: Kommando völlig neu besetzt

Völlig neu aufgestellt hat sich das Kommando der Feuerwehr Brettl. Kommandant Klaus Schornsteiner, der zehn Jahre die Wehr anführte und aus privaten Gründen kürzertreten möchte, wechselte in die Funktion des Stellvertreters.

An seine Stelle rückte Rudolf Aigner, der bislang als Gruppenkommandant im Einsatz war. Sein erklärtes Ziel ist es, „die Bereitschaft der Mitglieder an Übungen, Weiterbildung und Einsätzen zu steigern.“ Auch der langjährige Verwalter Rudolf Berger wurde von Hubert Eßletzbichler abgelöst.

Nicht geändert hat sich nach der Wahl das Kommando der FF Lackenhof. Kommandant Stefan Teufel, sein Stellvertreter Bernhard Fallmann und Verwalter Michael Scharner wurden von der Wahlleitungsvorsitzenden, Bürgermeisterin Renate Rakwetz, von den Mitgliedern für fünf weitere Jahre bestätigt.