Steinakirchen: Das dritte Zuhause. Über 12.000 freiwillige Arbeitsstunden leisteten die FF-Kameraden für ihr neues Feuerwehrhaus in der Florianistraße 1.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 29. September 2014 (12:29)
NOEN, Christian Eplinger
Es ist ein Haus, „das weit in die Region hinausstrahlt, mustergültig vorbereitet und geplant und für alle Beteiligten auch leistbar geblieben ist“, freute sich Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka am Sonntag bei der Eröffnung des neuen Steinakirchner Feuerwehrhauses.

Und es ist die dritte Heimstätte der Steinakirchner Wehr in deren 134-jährigen Geschichte. Waren Ausrüstung und Feuerlöschrequisiten in den Anfängen bei privaten Liegenschaften untergestellt, diente von 1906 bis 1979 das „Requisitendepot“ in der Erlaufstraße als erste Unterkunft.

Land, Gemeinde und Florianis investierten 1,2 Millionen

Zum 100. Geburtstag der Wehr gab es dann die Eröffnung des zweiten FF-Hauses „Am Graben 21“. Doch auch dort wurde in den letzten Jahren der Platz trotz Ausbaus viel zu klein. Seit 2005 wälzte die FF daher Pläne für einen Neubau. 2007 gründete man mit Gemeinde und Planungsbüro Höfer einen Bauausschuss, 2011 gab es den einstimmigen Gemeinderatsbeschluss und am 18. Juli 2012 erfolgte der Baubeginn.

1,2 Millionen Euro netto investierten Land, Gemeinde und Feuerwehr in das neue Haus. Mehr als 12.000 freiwillige Arbeitsstunden leisteten die FF-Kameraden. Dazu kamen weitere 1.500 unentgeltliche Stunden aus der Steinakirchner Bevölkerung.

40-jährige Partnerschaft mit Angersbach als zweiter Feier-Grund

„Diese ist von Beginn an hinter uns und dem Projekt gestanden. Dafür möchten wir heute ein großes Danke sagen“, betonte Kommandant Franz Hofmarcher, der selbst „Oberpolier und Bauaufsicht in einer Person bei dieser Baustelle war“, wie Bürgermeister Wolfgang Pöhacker berichtete.

Da die Steinakirchner Kameraden vorerst genug gearbeitet hatten, stand dieses Wochenende bei ihnen daher – zu Recht – ganz im Zeichen des Feierns. Und dafür gab es neben der Eröffnung des neuen FF-Hauses auch noch einen zweiten Grund.

Denn heuer beging man auch das 40-jährige Partnerschafts-Jubiläum mit der Partnerwehr Angersbach, weshalb auch eine große Delegation aus Deutschland angereist war und die Freundschaft mit Steinakirchen aufs Neue besiegelte.