E-Commerce-Student als perfekter Rapper. 82 Master-Studenten, eine Jury, viel Publikum und jede Menge Innovation.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 17. Februar 2019 (04:00)
AMU
Preisverleihung beim Jurypreis, von links: Studiengangsleiter Lebensmittelproduktentwicklung & Ressourcenmanagement Gernot Zweytick, Karin Hartmann (3. Platz), Sieger Caterina Pachschwöll (beide Studentinnen der Lebensmittelproduktentwicklung) und Lukas Pigal (2. Platz, Student E-Commerce) sowie Campus-Leiterin Astin Malschinger.

Der Marketing Campus der FH Wiener Neustadt stand kurz vor den Semesterferien ganz im Zeichen des Master Science Slam, der im Rahmen des Master Info Days zahlreiche Zuschauer anzog.

Beim mittlerweile traditionellen Wetteifern um den Jurypreis – Studiengangsleiter und Experten bewerten die Darstellung nach einem strengen Kriterienkatalog – sowie dem Publikumspreis, der mit Hilfe des Applausometers ermittelt wird, traten insgesamt 82 Master-Studierende aus dem dritten Semester an. Sie präsentierten in rund drei Minuten die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten in informativer und gleichzeitig unterhaltsamer Weise dem Publikum im vollen Audimax. Es gab Geschichten, Gedichte, Rollenspiele, TV-Ansagen, Selbstgespräche, eigens komponierte Songs und Raps. Gleich mehrfach wurde das Auditorium interaktiv eingebunden, sei es mit Klopfen, Klatschen, Fingerschnippen oder einfach damit, sich nass spritzen zu lassen.

Die Themen waren so vielfältig wie die sieben Master-Studiengänge am Campus. Es ging um Innovationen – zum Beispiel bei Navigationsangeboten in Supermärkten –, um einen grünen Lebensstil, um neue Lebensmittel aus Reststoffen, um Shopping mit haptischen Hilfsmitteln, um den besten Webseiten-Aufbau, um Verdunstungshilfen, Entscheidungshilfen und Ideen, wie unser Trinkwasser sauber bleibt.

Der Rap über eine Eyetracking-Studie zum Platzieren von Content auf Webseiten machte das Rennen um den Publikumspreis. E-Commerce Student Lukas Pigal begeisterte mit seinem fehlerlosen Rap-Auftritt. Er gewann auch den zweiten Platz beim Jurypreis, weil bei seiner Präsentation nicht nur der Unterhaltungswert stimmte, sondern auch der wissenschaftliche Inhalt. Platz eins beim Jurypreis machte Caterina Pachschwöll mit ihren neuen Ideen für die Verwendung von Innereien. Der dritte Platz ging an Karin Hartmann für ihre Snack-Cracker aus Brennesselsamen.

Die nächsten 70 Studierenden treten am Samstag, 23. März, zum zweiten Master Science Slam an. Die Veranstaltung ist öffentlich bei freiem Eintritt.