Green Business Conference: Too good to go

Zu gut, um es wegzuschmeißen: Die zweite Green Business Konferenz widmet sich der Zukunft von nachhaltigen Unternehmen.

Erstellt am 16. Dezember 2021 | 15:04
Lesezeit: 2 Min
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Alexandra Brandl vom Unternehmen „Vytal“ für Mehrwegverpackungen im Gespräch mit Initiator und Moderator Reinhard Herok bei der Green Business Conference der FH.
Foto: Fachhochschule Wiener Neustadt

„Grün“ als Unternehmensmotto: Das Ziel vieler Firmen ist bestmöglich nachhaltig zu wirtschaften. Reinhard Herok vom Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt lud zu diesem Thema Unternehmerinnen und Unternehmer, Initiativen und Start-upsein, um über aktuelle Themen wie Klima- und Umweltschutz zu diskutieren. Rund 200 interessierte Konferenzteilnehmer versammelten sich bei der Green-Business Konferenz online, um mehr über nachhaltige Unternehmen zu erfahren, die Personen dahinter kennenzulernen und sich zu vernetzen.

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„Das rege Interesse am Thema Green Business freut mich sehr. Vor allem die zahlreichen Fragen an die Speaker zeigen, dass sich immer mehr Personen intensiv mit Unternehmen auseinandersetzen, die sich sozialen und nachhaltigen Ideen widmen“, sagt Herok, der Initiator und Moderator war.

Vorträge über nachhaltige Unternehmens-Philosophie

Zum Start der Konferenz sprach Hildegard Aichberger von der Ökostrom AG über das Thema erneuerbarer Energie. Dabei wurden auch Fragen rund um Energieautarkie, Kernfusion und Windenergie beantwortet.

Bei Georg Strasser von „Too Good to go“ stand die Reduktion von Lebensmittelverschwendung im Fokus. Die „Too Good to go“-App ermöglicht es Betrieben wie Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkten, überschüssiges Essen zu einem vergünstigten Preis zu verkaufen, die preiswerten Waren können dann selbst abgeholt werden.

Um Abfall bei Essenslieferungen zu vermeiden, hat Alexandra Brandl die Mehrwegverpackung „HeroBox“ mitentwickelt. Gemeinsam mit dem deutschen Branchenführer Vytal arbeitet sie daran, dass die wiederverwendbaren Schüsseln und Schalen im Take-away Bereich eingesetzt werden.

Philipp Strandl ist Mitbegründer von Rebel Meat. Er setzt sich für weniger Fleischverzehr, dafür aber in besserer Qualität, ein. Gelingen soll dieses Vorhaben unter anderem mit hochwertigen Burger-Pattys oder Bratwürstel, die aus Biofleisch und -gemüse sind.

Iris Braun, Mitbegründerin von share, setzt mit ihrem Unternehmen auf sozialen Konsum. Durch den Kauf von share-Produkten werden direkt Hilfsprojekte in den Bereichen Ernährung, Wasserversorgung und Bildung unterstützt.

Peter Vandor, Initiator des Social Impact Awards, hilft jungen Menschen mit sozialen Start-ups beim Gründungsprozess.