Forschung hautnah erleben

Erstellt am 21. Mai 2022 | 12:04
Lesezeit: 5 Min
Der Technopol Wieselburg bot im Rahmen der „Langen Nacht der Forschung“ am Freitagabend eine breite Vielfalt an Forschungsstationen aus verschiedensten Wissenschaftsbereichen. Im Zentrum standen dabei die Technologiefelder Bioenergiesysteme, Agrartechnologie, Lebensmitteltechnologie und Wasserwirtschaft. Zahlreiche Forschungsstationen mit Experimenten und Wissenswertem begeisterten auch dieses Jahr wieder das Publikum – insgesamt konnten laut ecoplus 1.400 Besucherinnen und Besuchern in Wieselburg begrüßt werden. Auch die NÖN stattete den fünf Forschungseinrichtungen einen Besuch ab.
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 In Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner besuchte der Präsident des NÖ Landtages Karl Moser die Forschungsstationen in Wieselburg und zeigte sich begeistert: „Die ‚Lange Nacht der Forschung‘ ist eine sehr wichtige Veranstaltung für Niederösterreich – sie zeigt den Besucherinnen und Besuchern der Forschergeist und das Know-how der Region. Interessierte können hier hautnah erleben, woran die Forscherinnen und Forscher am Technopol Wieselburg gerade arbeiten.“

Abwechslungsreiches Programm

Die Kompetenzen des Technopolstandortes spiegeln sich auch in den Stationen wider: Beispielsweise forscht der Technopol Wieselburg zum zeitnah sehr aktuellen Thema regionale Energieversorgung und Resilienz. Bei den Führungen durch das Microgrid-Labor wurde vom Forschungsteam des Kompetenz-Zentrums BEST erklärt, was Microgrids sind und wie sie mit erneuerbaren Energietechnologien funktionieren. Auch Forschungseinrichtungen, wie zum Beispiel der WasserCluster Lunz, das Bundesamt für Wasserwirtschaft, die Fachhochschule Wiener Neustadt – Campus Wieselburg sowie die Forschungszweige der HBLFA Francisco Josephinum waren vertreten. Als Unternehmen stellten unter anderem vegini, ZKW oder das lk Futtermittellabor Rosenau aus.

Die „Lange Nacht der Forschung“ findet alle zwei Jahre statt und feierte dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum. In Niederösterreich wird die Veranstaltung gemeinsam von der Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Niederösterreich und ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich, durchgeführt.

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki: „Als jüngster Technopolstandort präsentierte sich Wieselburg auch dieses Jahr wieder bei der ‚Langen Nacht der Forschung‘. Gerade im Bereich Bioenergie und Agrartechnologie ist Wieselburg ein Vorreiter in und für Niederösterreich. Als Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich freut es uns sehr, dass wir bei den Stationen in Wieselburg viele Interessierte begrüßen durften.“

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