UNIDO-Projekt geht nach Wieselburg. Wieselburger Institut erstellt Weißbuch für Bioethanol-Erzeugung in Entwicklungsländern.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 19. März 2021 (04:12)
Romantisch weiß-wehende Zuckerrohrfahnen werden in Bio-Ethanol umgewandelt.
BEST, BEST

Die in Graz und Wieselburg ansässige Forschungsgesellschaft BEST – Bioenergy and Sustainable Technologies GmbH – bekommt den UNIDO-Auftrag für die Erstellung eines Weißbuchs zum Thema Bioethanol-Erzeugung in Entwicklungsländern.

Die UNIDO ist die Sonderorganisation der Vereinten Nationen zur Förderung der industriellen Entwicklung für Armutsbekämpfung, Globalisierung und ökologische Nachhaltigkeit.

Im Februar 2021 startete eine Ausschreibung für die Vorbereitung und Präsentation eines Weißbuches über die Vorteile der Entwicklung einer lokalen Bioethanol-Industrie in Entwicklungsländern. Unter allen Anbietern wurde das Angebot von BEST am besten bewertet und insbesondere aufgrund seiner Expertise mit der Erstellung der Studie beauftragt.

„Die Anerkennung unserer Kompetenzen im Biotreibstoff- und Biobrennstoffbereich durch internationale Organisationen wie die UNIDO ist eine besondere Auszeichnung und Ergebnis der auch international sichtbaren exzellenten Arbeit von Wieselburgs Standortleiterin Dina Bacovsky und ihrem Team“, betont Walter Haslinger, Geschäftsführer von BEST.

„Die Produktion von Ethanol in Entwicklungsländern bietet Chancen auf vielen Ebenen. Der Anbau von Zuckerrohr und anderen Rohstoffen schafft Einkommen in der Landwirtschaft. Die Umwandlung zu Ethanol bietet Beschäftigung in der Industrie. Der Einsatz von Ethanol zum Kochen reduziert gesundheitsschädliche Emissionen und der Einsatz als Treibstoffkomponente reduziert Treibhausgasemissionen und die Abhängigkeit von Importen. Dieses Weißbuch soll in der Zukunft Ministern aus zahlreichen Ländern eine Entscheidungsgrundlage bieten“, erklärt Dina Bacovsky von BEST.