Spandl als bester Sportfotograf ausgezeichnet. Alois Spandl war in drei Kategorien bei den Berufsfotografenawards nominiert. In „Sport“ holte der Wieselburger den ersten Platz mit einem Bild von Katharina Gallhuber.

Von Jutta Streimelweger. Erstellt am 25. Oktober 2016 (05:00)
Alois Spandl (linkes Bild) holte sich Rang 1 als bester Sportfotograf des Landes (rechtes Bild) und zwei weitere dritte Ränge in den Kategorien Produktfotografie und Businessportrait.
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Großartige Würdigung für den Wieselburger Fotografen und Bezirksinnungsmeister Alois Spandl. Er wurde im Zuge der Berufsfotografenawards als bester Sportfotograf des Landes ausgezeichnet.

Siegerbild entstand bei Riesentorlauf

In den Kategorien Produktfotografie und Businessportrait erreichte er den dritten Platz. Außerdem wurde ihm im Vorfeld auch das erworbene ISO-Zertifikat „Qualified Austrian Photographer (QAP)“ überreicht.

Sein Siegerbild entstand im Zuge eines Damen-FIS Riesentorlaufes 2015 auf der Distelpiste in Lackenhof. „Es zeigt unser jüngstes NÖ Ski-Talent im ÖSV-Weltcup-Team, Katharina Gallhuber“, erklärt Alois Spandl die Entstehungsgeschichte.

Kenntnis, Ausdauer, Konzentration und Härte

Die Herausforderungen in der Sportfotografie kennt Spandl genau: „Kenntnis der Sportart und der damit verbundenen Sportler und Leute, Ausdauer, hohe Konzentrationsfähigkeit und eine gewisse Härte gehören ebenso dazu, denn es gab schon Skirennen, die sich bis zu fünf Stunden hinzogen.“ Auch bei -16° Celsius müsse die Kamera mit dünnen Handschuhen bedient werden: „

Dazu kommen dann noch die verschiedensten Wettereinflüsse.“ Für das Foto benötigte der Wieselburger zwei Anläufe: „Erst im zweiten Durchgang des Riesentorlaufes gelang dieses Bild, welches in der Kürze einer tausendstel Sekunde entstand.“

Alois Spandl

An der Fotografie begeistert den 55-Jährigen die Kunst des Einfangens eines Moments. Auf die Frage hin, ob es etwas gebe, das er noch unbedingt fotografieren möchte, sprudelt es nur so aus Spandl heraus: „Da gäbe es unendlich viele Wünsche! Grand Canyon, Yellowstone Nationalpark, Architektur, Eifelturm, Safari in Afrika oder die Ötschergräben.“

Aber für ihn gehe es beim Fotografieren vielmehr darum, aus den jederzeit erlebbaren Momenten das Beste heraus zu holen, die Stimmung in Bildsprache zu übersetzen und den Betrachter zu überraschen.