Göstlinger Verein engagiert sich für den Ort. Sie sind die fleißigen Arbeiter, die Wanderwege rund um Göstling instand halten: die Mitglieder des Dorferneuerungs- und Verschönerungsvereines. An der Spitze Rudolf Teufl.

Von Claudia Christ. Erstellt am 08. Mai 2021 (05:27)
Nach getaner Arbeit am Kreuzweg in Göstling. Die Mitglieder des Verschönerungsvereines (von links): Altbürgermeister Franz Heigl, Günther Heigl, Josef Schornsteiner, Obmann Rudolf Teufl, Helmut Sibral, Gemeinderat Siegfried Wickl, Elli Göttlinger und Hubert Herb.
Georg Perschl, Georg Perschl

Wenn der letzte Schnee geschmolzen ist und der Frühling in Göstling einkehrt, beginnt für die Mitglieder des Dorferneuerung-Verschönerungsvereines die Arbeit. 15 Freiwillige, allesamt Früh- und Alt-Pensionisten machen sich dann an die Arbeit, die Wanderwege rund um den Ort nach dem langen Winter wieder herzurichten. Rudolf Teufel ist seit 2008 der Obmann des Vereines. Er übernimmt die Koordination und Organisation.

„Wenn ein Projekt ansteht, dann rufe ich einfach alle durch. Das kann auch sehr kurzfristig sein, denn das Wetter spielt bei uns immer eine große Rolle. Wer Zeit hat, der hilft“, sagt er. Und Zeit hat immer jemand. In der Vorwoche war der Kreuzweg-Rundweg mit an der Reihe. „Hier mussten wir die Wege säubern und die Stauden scheiden, damit der Weg für die Wanderer wieder frei ist“, erklärt Teufl. Außerdem wurde bei der Station drei eine morsche Rampe durch eine neue ersetzt. Insgesamt 100 Stunden waren die sieben Helfer damit beschäftigt.

So wie dieses Projekt, hat der Verein schon viele andere abgearbeitet und Wege wieder in Schuss gebracht. „Den Steinbachbodenweg, den Kogler Wasserfall-Weg und den Kreuzweg haben wir zur Gänze übernommen, aber nebenbei gibt es für uns immer noch etwas zu tun“, sagt Teufel. Wie zuletzt bei der Sanierung der Infotafel im Ort.

„Die Materialkosten für die Arbeiten werden von der Gemeinde übernommen“, erklärt der Obmann. Ansonsten steckt aber jede Menge Idealismus hinter der Sache. „Wir machen das, weil wir unsere Gemeinde verschönern und sauber halten wollen“, meint Teufl, der jetzt nach der vielen Arbeit seinem Rücken eine kurze Auszeit gönnen will – zumindest so lange, bis das nächste Projekt für das Team ansteht.