Scheibbs: Auf Ideenwettbewerb jetzt Taten folgen lassen

Auch die dritte Top-Idee für die Freizeitgestaltung in Scheibbs – die Attraktivierung des Töpperparks – wurde ausgelobt. Nun geht es an erste Umsetzungsschritte.

Erstellt am 31. März 2021 | 12:45
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Bianca Wagner (2. von links) hat Ideen für eine Attraktivierung des Töpperparks. Von den Initiatoren des Ideenwettbewerbs Susanne Engelmayer, Daniel Aigner und Melanie Zvonik (von links) erhielt sie am vergangenen Freitag im Töpperpark ihre Preise überreicht. Demnächst soll es die erste Arbeitsgruppensitzung geben.
Foto: Eplinger, Eplinger

Den Töpperspielplatz attraktiver zu gestalten, das wäre der große Wunsch von Bianca Wagner, die damit beim Ideenwettbewerb „Freizeit in Scheibbs – deine Ideen sind gefragt“ hinter dem Wasserspielplatz von Sarah Schagerl (Platz eins) und dem Bewegungspark von Markus Scharner (Platz zwei, die NÖN berichtete über beides, siehe unten) den dritten Platz belegt hat.

„Ich glaube, dass man den Park mit ein paar Kleinigkeiten, die mithilfe der Bevölkerung einfach und kostengünstig entworfen werden können, attraktiver gestalten kann“, sagt Wagner und führt als Beispiele Weiden-Tipi, Doppelhangrutsche, Kletterwand, Hindernisparcours, Seilbahn, Baumstammwege zum Balancieren, Kleinkinderschaukel oder Wasserspiel an.

Zudem würde sie sich mehr Beschattung durch Bäume oder ein Sonnensegel wünschen. Auch ein Spielefest oder geplante Spielenachmittage, wie es sie früher schon gegeben hat, sollten wieder angeregt werden. „Der Spielplatz ist eigentlich super und es tut sich hier immer was, aber mir fehlt ein wenig die Liebe zum Detail. Da könnte man noch einiges optimieren“, sagt die 31-jährige Mutter einer drei Jahre alten Tochter.

BUGS-Stadtrat Joseph Hofmarcher und SPÖ-Gemeinderat Zoltan Tuzson sind die Mentoren dieses Projekts, das so wie die beiden anderen Siegerprojekte noch heuer – zumindest teilweise – umgesetzt werden soll.

„Auch die anderen eingereichten Ideen sind teilweise großartig. Zum Teil werden sie aber schon vor Vereinen wie dem ÖTK aufgegriffen, zum Beispiel die Mountainbike-Trails. Und zum anderen können wir nicht alles auf einmal umsetzen beziehungsweise bei manchen Ideen bedarf es natürlich auch eines entsprechenden Investors. Aber grundsätzlich sind tolle Anregungen abgegeben worden“, freuen sich die drei Initiatoren Stadtrat Daniel Aigner (ÖVP) sowie die Gemeinderäte Susanne Engelmayer (BUSG) und Melanie Zvonik (SPÖ) und versprechen, schon bald erste Taten folgen zu lassen.