Kriegerdenkmal neu gestaltet. Derzeit werden die letzen Sanierungsarbeiten am Gaminger Kriegerdenkmal durchgeführt. Am 1. November wird es gesegnet.

Von Claudia Christ. Erstellt am 26. Oktober 2019 (03:00)
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Überzeugten sich vom Baufortschritt beim Kriegerdenkmal: Pflasterermeister Christian Nadler mit Gamings Bürgermeisterin Renate Gruber und Vizebürgermeister Andreas Fallmann. 
Claudia Christ

Noch sind die Handwerker damit beschäftigt, Rabatte mit Schotter zu füllen und die eingravierten Namen auf der Gedenktafel wieder sichtbar zu machen, dennoch lässt sich bereits das Endergebnis erahnen.

Nach rund zweijähriger Planungsphase und kurzer Bauzeit wird das Kriegerdenkmal, das an die gefallenen Opfer in den beiden großen Weltkriegen erinnert, wieder in neuem Glanz erstrahlen. „Zu Allerheiligen soll alles fertig sein“, sagt Vizebürgermeister Andreas Fallmann bei einem Lokalaugenschein gemeinsam mit Bürgermeisterin Renate Gruber.

Das Projekt liegt Fallmann besonders am Herzen, „denn lange Zeit war überhaupt nicht klar, ob wir das Denkmal, das sich auf einer Brücke über dem Gamingbach befindet, nicht überhaupt abreißen müssen“, so Fallmann. Schlussendlich erhielt man dann jedoch die Genehmigung zur Sanierung des im Jahr 1963 errichteten Mahnmals. Rund 30.000 Euro kostete die Sanierung, die demnächst mit der Gestaltung durch Blumentrögen und Fahnen zum Abschluss gebracht wird. „Dann fehlt nur noch die Tafel mit den zwei Sprüchen, die den obligatorischen Helm, der zahlreiche Kriegerdenkmale ziert, ersetzten wird“, sagt Fallmann.

Am ersten November wird das Denkmal im Rahmen der Allerheiligen-Feier gesegnet.