Kulturgipfel führte auf den Ötscher. Bei Gipfeltour auf den Ötscher kam es zum Gedankenaustausch über Regionalkultur.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. Juli 2021 (08:04)
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Beim Kulturgipfel-Gespräch am Ötschergipfel. Kultur.Region.Niederösterreich-Geschäftsführer Martin Lammerhuber (vorne rechts) freute sich dabei unter anderem über die Teilnahme von Gerhard Eidher (Chorverband NÖ und Wien), Heinz Fleckl (Hauptregionsvorsitzender), Harald Froschauer (Volkskultur Niederösterreich), Stefan Hackl (LEADER-Region Eisenstraße Niederösterreich), Monika Hörhan (Bäuerinnenchor Bezirk Scheibbs), Johann Huber (scheibbs.impuls.kultur), Walter Pernikl (Weinstraße & Tourismus Traisental-Donau), August Prüller (Blasmusikverband) oder Maria Karl (Chor Mezzoforte-Oberndorf). 
Stefan Hackl

Kultur ist Spitze – unter diesem Motto lud die Kultur.Region.Niederösterreich Menschen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen zum „Kulturgipfel 2021 – Gespräche mit Perspektive“ ein. „Es war uns wichtig, nach einer Zeit des Abstandes wieder auf Nähe zu setzen. Der gemeinsame Austausch, das Hinhören war Ziel und gleichzeitig Programm dieser Begegnungen“, sagt Kultur.Region-Geschäftsführer Martin Lammerhuber.

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Ein Selfie beim Aufstieg
Stefan Hackl

Eine dieser Gipfeltouren führte auf den Ötscher. Gerade kulturell tätige Menschen haben ein besonderes Sensorium, um Wünsche, Veränderungen und Sehnsüchte zu artikulieren. Im gemeinsamen Gehen, Hören und Diskutieren tauschten alle Teilnehmer ihre persönlichen Erfahrungen aus dieser herausfordernden Zeit – ohne Proben und Zusammenkünfte, ohne Veranstaltungen und Planungssicherheit – aus. Die Ergebnisse dienen als Leitbild für die zukünftige Arbeit in der Regionalkultur. Alle Erkenntnisse und alle Lehren wurden in einer neuen Deklaration zur Bedeutung der Regionalkultur eingearbeitet, die den Wert und die Rolle der Regionalkultur für die Gesellschaft hervorstreicht.

„Die Gipfelgespräche sollen auch als Motivation dienen, sich wieder in den Bereichen Kultur und Bildung ehrenamtlich zu engagieren“, erklärt Lammerhuber die Intention der dreistündigen Wanderung. „In der Zeit des Lockdowns war deutlich zu spüren, wie sehr die Region die Kultur braucht, wie sehr Menschen kulturelle Erlebnisse vermissen.“