Pflegeschule startet durch

Erstellt am 09. September 2020 | 05:37
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Mit dem Beginn des Schuljahres sind zwei Schulen am Bildungsstandort in Gaming vereint. Im Bild die beiden Direktorinnen Gertrude Grünsteidl (links, Landwirtschaftliche Fachschule) und Barbara Heigl (rechts; Schule für Gesundheits- und Sozialberufe der Caritas) mit den Lehrkräften Brigitte Abl, Barbara Theuretzbacher, Eva Pöchhacker, Elisabeth Tatzreither, Marlies Scharner und Julia Annerl.
Foto: Bildungszentrum Gaming
Für 62 Schüler begann am Montag die Ausbildung in der neuen Pflegeschule im Gaminger Bildungszentrum. Dort werden auch noch zwei LFS-Klassen geführt.
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Der Schulbeginn ist immer ein besonderer Tag. Ein besonders erfreulicher Tag war der Montag jedoch in Gaming. Denn erstmalig betraten die Schüler des neuen Bildungszentrums für Gesundheits- und Sozialberufe der Caritas ihre Klassenzimmer. „Ich habe auf den Tag schon hingefiebert“, freute sich die neue Direktorin Barbara Heigl, die von Anfang Juli bis zuletzt intensiv mit den Vorbereitungen beschäftigt war. „Durch Corona kam es in der gesamten Organisation zu Verzögerungen, zumal auch die IT-Ausstattung der Schule auf den neuesten Stand gebracht wurde“, sagt Heigl. Vergangenen Donnerstag traf sich dann erstmalig das gesamte Lehrerteam. „Es besteht aus einer guten Mischung aus jungen und älteren Kollegen, einige davon kenne ich bereits aus meiner bisherigen Tätigkeit als Lehrerin. Alle sind super motiviert und volles Lobes über den Schulstandort“, betont die Direktorin.

Das Bildungszentrum, kurz BIGS genannt, startete am Montag mit insgesamt drei Klassen.

Die fünfjährige Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege, die mit Matura abschließt, startet mit 29 Schülern, die dreijährige Fachschule für Sozialberufe mit 20. Für die viersemestrige Ausbildung zum Fach-Sozialbetreuer für Altenarbeit und/oder Behindertenarbeit, plus der zweisemestrigen Ausbildung zum Diplom-Sozialbetreuer in der Schule für Sozialbetreuungsberufe haben sich bislang 13 Schüler entschieden. „Für all jene Jugendliche, die bislang noch keinen Lehrplatz gefunden haben, hätten wir noch Restplätze frei“, wirbt Heigl für den Schulstandort.

Landwirtschaftliche Fachschule bis 2022

Dort teilt sich die neue Leiterin nun ein Büro mit ihrer Kollegin von der Landwirtschaftlichen Fachschule, Gertrude Grünsteidl. Für sie und ihre 31 Schüler der Landwirtschaftlichen Fachschule (LFS) und 40 Schüler der Schule für Sozialbetreuungsberufe im ländlichen Raum sowie Green Care (SOB) war es ebenfalls ein besonderer Schulbeginn. „Wir führen beide Schulformen LFS und SOB nur noch die nächsten zwei Jahre weiter. Die Schüler können ihre Ausbildungen am Schulstandort aber noch zu Ende führen“, sagt Grünsteidl.

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