Schritt für Schritt zu mehr Sicherheit am Schulweg. Gaminger Busprobleme sollen schrittweise gelöst werden. Zebrastreifen im Ort ist fix.

Von Claudia Christ. Erstellt am 29. September 2019 (02:34)
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In diesem Schuljahr gibt es rund 1,12 Millionen Schüler
APA (dpa)

Die Aufregung um die Schulbusproblematik hat sich mittlerweile etwas gelegt, auch aufgrund der Tatsache, dass die VOR bemüht ist, alle Schwachstellen sukzessive aus dem Weg zu räumen.

Dennoch gibt es in der Gemeinde Gaming noch die ein oder andere „Baustelle“, wie eine Leserin aus der Langau berichtet. Sie kritisiert, dass die Haltestelle am Grubberg aufgrund des starken Verkehrsaufkommens für Schulkinder zu gefährlich sei. Zudem müssen die Kinder in Langau Maierhöfen aussteigen und rund drei Kilometer auf der stark befahrenen B71 nach Langau gehen.

ÖVP-Gaming mit Obmann Peter Bruckner zeigt Verständnis für die Ängste der Eltern. Er fordert die Bürgermeisterin in einem Schreiben, das der NÖN-Redaktion vorliegt, auf, die Problemstellen dringend zu beheben. Bekräftigt wird diese Forderung auch mit einer Unterschriftenliste.

Bürgermeisterin Renate Gruber weiß um die Problematik und hat bereits vergangene Woche beim VOR-Geschäftsführer in Wien vorgesprochen. „Ich habe alle Punkte dargelegt und mir wurde zugesagt, dass man sich das genauer anschauen wird“, sagt Gruber. Zudem seien einige der angesprochenen Probleme, wie die Umstiegsstelle am Grubberg bereits gelöst: „Hier wurde bereits veranlasst, dass der Bus wieder an der Bushaltebucht hält.“ In den nächsten Tagen soll es wieder eine Begehung mit den Verkehrsexperten geben.

Neuer Zebrastreifen im Ortszentrum

Die Gefahrenstelle bei der Spar-Haltestelle in Gaming sollte bald Geschichte sein. Hier gibt es, auch laut ÖVP, ein erhebliches Gefahrenpotenzial aufgrund eines fehlenden Zebrastreifens. „Der Zebrastreifen ist bereits in Planung und wird demnächst errichtet werden“, sagt die Bürgermeisterin.