Sylvia Scherhaufer: „Entschleunigung tat gut“. Sylvia Scherhaufer sieht durchaus Vorteile im Homeoffice.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. Mai 2020 (17:05)
Homeoffice empfindet Sylvia Scherhaufer als durchaus angenehm – vor allem, wenn man Haus und Garten nutzen kann. „Jetzt freue ich mich aber auch, dass es wieder möglich ist, sich zu treffen und auch zum Wirten zu gehen. Das ist ein gutes, befreiendes Gefühl“, sagt Scherhaufer.
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„Als die Ausgangsbeschränkungen verkündet wurden, war es zuerst schon etwas beklemmend. Die Stimmung in Wien war gespenstisch. Die Straßen komplett leer, fast keine Fußgänger“, erinnert sich Sylvia Scherhaufer, Generalsekretärin des NÖ Landesjagdverbandes mit (Zweit-)Wohnsitz in Gaming, an die Anfänge der Coronabeschränkungen.

Deren Auswirkungen hätte man in der Stadt viel stärker gespürt als am Land. Haus und Garten für das Homeoffice nützen und jederzeit raus in die Natur gehen zu können, sei ein Privileg, dessen man sich jetzt wieder sehr bewusst geworden sei. Die Arbeit im Homeoffice empfindet Scherhaufer, die immer noch viel Zeit zuhause verbringt, durchaus als angenehm. „Die Fahrtzeiten fallen weg, man hat die Möglichkeit, sich alles gut einzuteilen und man kann ungestört arbeiten.“

Auch die Entschleunigung, die durch den Wegfall der Termine entstanden ist, sei sehr positiv. „Wir haben die Zeit für Sport, kleine Wanderungen auf die Gaminger Hausberge genutzt, sind auf die Jagd gegangen und haben zur Abwechslung vom Selber Kochen auch mal den Lieferservice des KuchlWerks genutzt. Gefehlt haben die realen Kontakte mit Freunden und Familie.“