Vergessene Wege sollen neu belebt werden

Gemeinsam mit den Einwohnern Gamings widmet sich der Sport- und Tourismusausschuss der Wiederbelebung vergessener Wanderwege.

Erstellt am 29. Oktober 2021 | 13:41
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Vergessene Wanderpfade sind im ganzen Gemeindegebiet zu finden. Das Team um Charlotte Weber, Carina Berger, Franz Heher und Clarissa Schmitz macht es sich jetzt zur Aufgabe diese zu reaktivieren.
Foto: Walter Kroiß

 Den Einwohnern des Gemeindegebietes steht eine Vielfalt an Spazier- und Wanderwegen zur Verfügung. Teile des großen Wegnetzes sind bei Einheimischen aber bereits in Vergessenheit geraten, da nur die touristisch beworbenen Routen beschildert sind. Oft entstehen neue Steige, doch alte Wanderwege verfallen und sind weder bei Touristen noch bei den Einwohnern Gamings bekannt. Diesem Problem stellt sich nun der Sport- und Tourismusausschuss rund um die Vorsitzende Charlotte Weber.

„Bevor sie ganz in Vergessenheit geraten, wollen wir alte Wanderwege wieder aufzeichnen. Es gibt Pfade, die von unseren Großeltern begangen wurden und mittlerweile verfallen sind. Man sollte ein Wissen bewahren und die Wege wieder aktivieren“, verdeutlicht die Initiatorin Charlotte Weber die Bedeutung der Aktion. 

Die vielen Kilometer an Wanderwegen können nicht von der Gemeinde alleine gepflegt werden. Genau deshalb setzt das Team um Charlotte Weber, Carina Berger, Franz Heher, Clarissa Schmitz und Herbert Haslinger bei der Umsetzung des großräumigen Projektes auf die Mithilfe der Gemeindebürger. „Es haben sich bereits zahlreiche Einwohner bereit erklärt, sich aktiv an dem Projekt zu beteiligen. Beispielsweise mit dem Pflegen und Rechen der Strecken, auf welchen sie oft unterwegs sind. Bis Mitte November gibt es für die Bürger noch die Möglichkeit, sich bei uns zu melden“, zeigt sich Charlotte Weber erfreut über die tatkräftige Unterstützung.

In kleinen Gruppen werden alle interessierten Gemeindebürger abgekommene, geänderte und neue Wege aufzeichnen, Erhaltungs- und Instandhaltungsarbeiten vornehmen und unbekannte Wanderwege beschildern. „Wir freuen uns über jede helfende Hand“, hofft Charlotte Weber auf viele motivierte Einheimische.