Gedenken an Nachkriegshelden Leopold Figl

Erstellt am 13. Mai 2022 | 11:26
Lesezeit: 2 Min
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NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek aus Wieselburg vor der Gedenktafel Leopold Figls im KZ Mauthausen.
Foto: Ernst Weilner/NÖBB
Im Mai vor 77 Jahren wurde mit der Befreiung des KZ Mauthausen ein wichtiger Schritt für die Zukunft Österreichs gesetzt. Den zahlreichen Opfern des nationalsozialistischen Terrors gedachte der NÖ Bauernbund anlässlich des Jahrestages mit einer Kranzniederlegung bei der vom Bauernbund gestifteten Gedenktafel für Leopold Figl, dessen Todestag sich am 9. Mai zum 57. Mal jährte.
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„Leopold Figl hat dieses Land geprägt wie kaum ein Politiker vor oder nach ihm. Seinem Lebenswerk der Wiederherstellung der Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln nach dem 2. Weltkrieg ist es zu verdanken, dass in Österreich Leben gerettet wurden und keine tödliche Hungersnot ausgebrochen ist“, zeigt NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek die Leistungen des größten österreichischen Helden der Nachkriegszeit auf.

Als niederösterreichischer Bauernbunddirektor war Figl, der später als Bundeskanzler, Nationalratspräsident, Außenminister und Landeshauptmann von Niederösterreich so maßgeblich zum Zustandekommen des Staatsvertrags und den Wiederaufbau Österreichs beitrug, von Oktober 1944 bis Jänner 1945 in Mauthausen inhaftiert.

Für seine Überzeugung und dem Glauben an ein starkes Österreich musste er hier und zuvor im Konzentrationslager Dachau unzählige Misshandlungen über sich ergehen lassen. Aus dieser Zeit stammt auch sein Versprechen, die niederösterreichische Bauernschaft bei einer Befreiung Österreichs jährlich in eine Wallfahrt nach Mariazell zu führen.

„Dieses Versprechen werden wir im heurigen September bereits zum 76. Mal einlösen und ehren damit diesen großen Niederösterreicher und Bauernbündler“, sagt Nemecek abschließend.

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