Trinkwasser-Verunreinigung in Puchenstuben: Warten, warten, warten

Chlor-Lieferschwierigkeiten verzögern die Reinigung des Wasserleitungsnetzes.

Erstellt am 12. Oktober 2021 | 18:20
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Aktuell darf das Trinkwasser in Puchenstuben nur abgekocht getrunken werden.
Foto: Pixabay

Geduld müssen derzeit die Puchenstubner beweisen. Seit zwei Wochen dürfen sie ihr Trinkwasser aus der Wasserleitung nur im abgekochten Zustand trinken. Der Grund: Die AGES stellte bei der jährlichen Wasseruntersuchung eine E. coli- sowie Enterokokkenbelastung im Wasserleitungsnetz fest. Betroffen sind 80 Haushalte. Der Auslöser ist nach wie vor unklar. Die Gemeinde vermutet, dass es an den alten Trinkwasserleitungen liegt (die NÖN berichtete).

Bereits vergangene Woche hätte das Wasserleitungsnetz mit Chlorlauge gereinigt werden sollen. Doch Lieferschwierigkeiten machten dem Plan einen Strich durch die Rechnung. „Wir sitzen auf Stecknadeln, aber wir können aktuell nichts machen, außer zu warten“, meint Amtsleiterin Henriette Deuretzbacher. Sobald das Mittel eintrifft, wird das Wasserleitungsnetz mit der Lauge versetzt. Wann das sein wird, ist ungewiss.

„Die Bürger sind sehr geduldig – die meisten zumindest. Der eine oder andere ist auch verärgert, was auch verständlich ist“, schildert Deuretzbacher, und sie versichert: „Die Betroffenen werden über jeden Schritt informiert. Es braucht noch etwas Zeit“.

Bis die Chlorlauge in Puchenstuben also eingetroffen ist, heißt es weiter abwarten, durchhalten und den Wasserkocher griffbereit halten.