Pflegeberatung in Steinakirchen: Persönlich und greifbar

Erstellt am 13. März 2022 | 13:48
Lesezeit: 2 Min
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Ute Stipsits und Christoph Heinreichsberger unterstützen die Bevölkerung in allen Fragen rund um das Thema Pflege.
Foto: Gemeinde
Seit Jänner bietet die Gemeinde Steinakirchen am Forst Pflegeberatung als neues Service für die Einwohner an.
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Nach zweijähriger Verspätung wegen Corona konnte die Gemeinde das Projekt „Gemeindepflege Steinakirchen am Forst“ Anfang des Jahres endlich umsetzen. Derzeit sind mit Christoph Heinreichsberger und Ute Stipsits zwei diplomierte Pflegepersonen als sogenannte „Gemeindepfleger“ für Beratungsdienstleistungen für die Gemeindebevölkerung tätig. In diesem Rahmen möchte die Gemeinde all jenen beratend zur Seite stehen, welche Pflegeaufgaben übernommen haben.

Die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit der Menschen im Alter zu stärken, und diesen Menschen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, setzen sich die Gemeindepfleger als Ziel. Auch ein nachhaltiges Bewusstsein für Gesundheit und Krankheit zu schaffen, ist ein wichtiger Aspekt. Diese Ziele werden durch Maßnahmen in den Bereichen Gesundheitsförderung, Präventionen, Gesundheitskompetenz und Empowerment verwirklicht. Monatliche Sprechstunden am Gemeindeamt und auf Anfrage auch Hausbesuche wird angeboten.

Ein Service, der auch gleich von Anfang an sehr gut in Anspruch genommen wurde. „Eigentlich dachte ich, dass sich anfangs eher weniger Menschen melden werden. Aber da lag ich falsch. Allein im Jänner konnten wir vier Familien in Steinakirchen mit unserer Auskunft weiterhelfen. Das ist überwältigend“, betont Heinreichsberger. Die Vernetzung und ein fortlaufender Austausch mit allen Dienstleistern und Anbietern im Bereich Pflege ist für das Konzept auch von großer Wichtigkeit. Jährlich erhebt und evaluiert die Gemeindepflege die Situation sowohl aufseiten der zu Pflegenden, der Pflegenden und der Anbieter von Pflegediensten im Rahmen eines Monitorings.

Finanziert wird das Ganze von der Gemeinde. „Christoph Heinreichsberger ist auf mich zugekommen und hat mir dieses Konzept vorgestellt. Für mich war klar, dass wir als Gemeinde diese zukunftsweisende Idee unterstützen“, erklärt Bürgermeister Wolfgang Pöhacker (ÖVP).

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