Keine Aufstockung im Wieselburger Stadtrat. Wahlsieger SPÖ hält Aufstockung der Stadträte nicht für nötig. Damit heißt es: 5:1.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 12. Februar 2020 (12:56)
Einer von vier Neuen in der Wieselburger VP-Fraktion: Helmut Brandl
Eplinger

„Wir haben es in der letzten Periode mit sechs Stadträten gut gemeistert. Warum sollen wir dann die Anzahl aufstocken? Dieses Geld investieren wir lieber in Projekte“, betont SP-Bürgermeister Josef Leitner nach den Parteiengesprächen mit der ÖVP am vergangenen Freitagabend.

Diese seien zwar – wie beide Seiten betonen – in einem sehr guten Klima geführt worden, doch die VP-Hoffnung auf eine Aufstockung des Stadtrates, wodurch die ÖVP auch einen zweiten Stadtratssitz bekommen hätte, wurde nicht erfüllt.

Dem künftigen Stadtrat, der so wie der Bürgermeister erst in der konstituierenden Sitzung am 19. Februar gewählt werden muss, sollen wie bisher Peter Reiter, Sabine Rottenschlager, Herbert Hörmann, Josef Lechner und Gerhard Liebmann von der SPÖ sowie Werner Tazreiter von der ÖVP angehören.

Dennoch hat die ÖVP ein Erfolgserlebnis: Sie bekommt aufgrund der Erfolge in den Nachbargemeinden wieder den Obmann im Ausschuss der Neuen Mittelschule – dem Schulsprengel gehören Wieselburg, Wieselburg-Land, Bergland und Petzenkirchen an. Helmut Brandl (Bild oben), der mit seinen Vorzugsstimmen JVP-Obmann Dominic Nemecek überholte und damit in den Gemeinderat einzieht, wird für dieses Amt nominiert.

Brandl ist damit einer von vier Neuen in der VP-Fraktion: Wiedereinsteiger Herbert Hauer, Franz Schreiber und Monika Heindl. Ergänzt wird das VP-Team von Sandra Schumitsch.

Mandatsstand: 16 SPÖ, 6 ÖVP, 1 FPÖ