Wieselburg: Bildungsstadtrat Gerhard Liebmann nimmt den Hut

Erstellt am 30. November 2022 | 06:09
Lesezeit: 2 Min
Gerhard Liebmann
Gerhard Liebmann legt mit Ende November sein Mandat zurück.
Foto: Karin Heigl/Archiv
Bildungsstadtrat Gerhard Liebmann (SPÖ) legt mit Monatsende sein Mandat zurück.
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Der Spatenstich für den 4,5 Millionen Euro teuren Volksschul-Zubau diesen Mittwoch wird der letzte offizielle Akt von SPÖ-Bildungsstadtrat Gerhard Liebmann in seiner Gemeinderatsfunktion sein. Denn mit 30. November legt Gerhard Liebmann nach 21 Jahren im Gemeinderat sein Mandat zurück. Seit 2014 war Liebmann auch Stadtrat, zunächst zuständig für das Bauwesen, seit den Wahlen 2015 für den Bereich Bildung.

„Nach 21 Jahren ist es Zeit, öffentlich ein bisschen leiser zu treten, um sich mehr der Familie und meinen drei Enkelkindern widmen zu können“, sagt der 61-jährige Leiter des Bildungszentrums Ybbs des Innenministeriums.

Dabei scheidet er mit einem positiven Gefühl aus seinem Amt. „Es war eine schöne Zeit, ich habe diese Aufgaben immer sehr gerne gemacht. Aber es war mitunter nicht immer einfach, alle Termine als Stadtrat neben meinen beruflichen Verpflichtungen auch unter einen Hut zu bekommen“, sagt Liebmann, der sich auch beruflich „langsam auf die Pension vorbereitet – auch wenn das noch ein oder zwei Jahre dauern wird“. Außerdem gäbe es einen idealen Zeitpunkt zum Aufhören ohnehin nicht. „Es läuft immer ein Projekt. Da könnte man nie aufhören“, lächelt Liebmann, glaubt aber trotzdem, dass es jetzt durchaus der „richtige“ Zeitpunkt sein könnte. Denn beim Projekt Volksschul-Zubau sei alles – von der Projektierung über Ausschreibung, Vergabe und Finanzierung – so weit auf Schiene, dass „ich die Baustelle meinem Nachfolger oder meiner Nachfolgerin problemlos übergeben kann.“

Apropos Nachfolger als Stadtrat: Der oder die wird in der nächsten Fraktionssitzung von der SPÖ vorgeschlagen und dann am 15. Dezember in der Gemeinderatssitzung von den Mandataren gewählt. Das freie Gemeinderatsmandat soll Christian Fußthaler übernehmen. Er ist auch der nächstgereihte Kandidat auf der SPÖ-Liste.

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