Schulden sinken im neuen Jahr

Investiert wird 2020 in Straßen- und Kanalbau, neues Siedlungsgebiet und den Kinderspielplatz.

Erstellt am 22. Dezember 2019 | 04:34
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Sehr detailliert präsentierte Amtsleiter Jürgen Gamsjäger (3. von links) den Gemeinderäten den Voranschlag 2020.
Foto: Anna Faltner

Sehr harmonisch verlief die letzte Gemeinderatssitzung dieser Periode in Rand-egg. Sämtliche Beschlüsse wurden einstimmig gefasst, im Fokus stand (natürlich) der Voranschlag, der ja erstmals nach neuem System erarbeitet wurde. „Wie es wirklich aussieht, sehen wir dann beim Nachtragsvoranschlag. Jetzt ist einmal der erste Umstieg passiert. Aber es schaut sehr positiv aus. Wir können es selbst fast nicht glauben“, ist VP-Bürgermeisterin Claudia Fuchsluger zuversichtlich.

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Amtsleiter und Kassaverwalter Jürgen Gamsjäger versuchte, den Mandataren das neue System näherzubringen. „Sehr erfreulich ist, dass der Schuldenstand unter die zwei Millionen fallen wird. Der größere Brocken betrifft Wasser und Kanal, wo es aber auch laufend Einnahmen gibt“, informiert er. Dennoch hat die Gemeinde vor, im neuen Jahr zu investieren. Und zwar in diverse Straßenbauvorhaben wie zum Beispiel die Badbrücke, die Neugestaltung des Taborweges sowie die Verlegung des Radweges. Im Budget sind dafür 420.000 Euro vorgesehen. Ein weiteres Vorhaben betrifft mit 200.000 Euro die Hochwasserfreimachung in Perwarth, zur Absicherung des zukünftigen Siedlungsgebietes.

„Wir haben das Budget mit Sorgfalt behandelt“

Generell ist die Gemeindespitze mit dem Budget zufrieden. „Wir haben unser Budget immer mit großer Sorgfalt behandelt. Das nehmen wir natürlich auch in die Zukunft mit“, betont Fuchsluger.

Neben dem Voranschlag wurden auch einige Subventionsansuchen beschlossen: Die Parkinson Selbsthilfe NÖ wird mit 100 Euro unterstützt, genauso wie der Verein „Hilfe im eigenen Land“, der Musikverein erhält eine Förderung von 4.000 Euro. Die Erhöhung des Rettungsdienstbeitrages wurde quasi verschoben, vorerst bleibt es bei 13 Euro pro Bürger. Dafür gab es eine kleine Steigerung beim Beitrag für das Bezirksfeuerwehrkommando. Der Beitrag pro Einwohner steigt von 0,55 Euro auf 0,62 Euro.

Weitere 500 Euro fließen in die Ausrichtung der Regionsmeisterschaft, die gemeinsam mit den Nachbargemeinden Gresten und Reinsberg organisiert wird. Der Termin für das Event ist mit dem 16. Februar (in Lackenhof) bereits fix.