Reinsberger Projekte sind trotz Krise auf Schiene. Zwar fallen Einnahmen für 2020 geringer aus, am Dorfplatz und Kindergarten wird aber schon fleißig gearbeitet.

Von Anna Faltner. Erstellt am 26. September 2020 (06:04)
In der Vorwoche starteten die Bauarbeiten für die Dorfplatz-Gestaltung. Die erste Steinwurf-Mauer wurde bereits errichtet.
Faschingleitner

Dieses Jahr ist alles anders. Nicht nur, dass der Nachtragsvoranschlag erstmals mit der Voranschlags- und Rechnungsverordnung (VRV) 2015 entworfen wurde, auch die Coronakrise bringt Änderungen im Finanzhaushalt mit sich.

„Wir haben an allen Enden und Ecken minimal etwas gedreht, damit wir unsere Ausgaben so minimal wie möglich halten, aber trotzdem unsere Projekte umsetzen können“, betont VP-Ortschef Franz Faschingleitner.

Eines davon betrifft den Kindergarten, der im Sommer 2021 fertig sein soll. „Der muss dann bezugsfertig sein, die Erdgeschoßplatte ist schon gemacht, jetzt kommen die Wände“, berichtet der Ortschef. In der jüngsten Sitzung wurde auch kräftig in den Neubau investiert.

Fortschritte sind auch schon beim Kindergarten zu sehen. Die Erdgeschoßplatte ist gemacht, bis Sommer 2021 sollen die Arbeiten beendet sein.
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Die Bodenlegerarbeiten gehen an die Firma Hennigler (41.081 Euro), die Fliesenarbeiten an die Firma Fuchsberger (22.262 Euro) und die Malerarbeiten an die Firma Dörfler (40.388 Euro). 95.620 Euro werden in die Portalschlosserarbeiten von der Firma Metabau investiert, der Sonnenschutz kostet 18.593 Euro (Firma Klotzner).

Abgeschlossen ist das Projekt damit noch nicht. In der Dezember-Sitzung wird noch über Innentüren, Tischlerarbeiten, Gartengestaltung und Schließsystem entschieden.

Eine weitere Baustelle befindet sich nur ein paar Meter weiter. Denn beim Dorfplatz wurde bereits mit der ersten Steinwurf-Mauer gestartet. Mittlerweile wurden alle Arbeiten in Auftrag gegeben. Beim Pflaster entschieden sich die Mandatare für die Firma Partik (55.150 Euro), die Natursteinmauern errichtet die Firma Steintechnik (17.750 Euro), für die Bepflanzung ist die Gärtnerei Käfer verantwortlich (3.176 Euro).

Mit der Pfarre wurde eine Benützungsvereinbarung für den Dorfplatz getroffen, die für 20 Jahre gilt „Der Platz ist für Publikum und Bürger frei zugänglich – mit Rücksichtnahme auf die kirchlichen Veranstaltungen“, erklärt Faschingleitner.