Viele Projekte, weniger Schulden in Gresten. Erste Sitzung in der Kulturschmiede war harmonisch. Mit dem Rechnungsabschluss sind die Mandatare sehr zufrieden.

Von Anna Faltner. Erstellt am 27. Mai 2020 (17:13)
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Mit Mund-Nasenschutz zur Gemeinderatssitzung, aber nicht im gewohnten Sitzungssaal, sondern in der Kulturschmiede. Für die Grestner Mandatare hatte die erste Sitzung nach der Konstituierung viel Neues gebracht. „Wir haben den Vorschriften mehr als Genüge getan, wir hatten wirklich einen sehr großen Kreis. Für unsere Neuen war das natürlich ein besonderer Einstieg“, betont SP-Bürgermeister Harald Gnadenberger. Eine Premiere gab es aber noch: Erstmalig wurde zwischen öffentlichem und nicht-öffentlichem Teil eine Pause eingelegt.

Einer der wesentlichsten Punkte: der Rechnungsabschluss. Und mit dem war der Gemeinderat offensichtlich einverstanden, der Beschluss war einstimmig. „Wir konnten unsere Schulden um 150.000 Euro verringern und unsere Rücklagen noch einmal aufbessern“, resümiert Amtsleiter Paul Gruber zufrieden.

Budget: „Wir müssen Prioritäten setzen“

Ähnlicher Meinung ist auch der Ortschef: „Für die vielen Großprojekte, die wir im letzten Jahr gestartet haben, sind wir wirklich sehr zufrieden. Und wir haben auch noch viel vor.“ Absagen möchte er Corona-bedingt keine Vorhaben. „Wir müssen allerdings schon Prioritäten setzen. Jetzt warten wir aber einmal ab, wie sich das Ganze entwickelt“, bleibt er optimistisch.

Weiters beschlossen wurde ein Kastrationsprojekt. Wenn jemand eine Streunerkatze beim Tierarzt kastrieren lassen möchte, finanziert die Marktgemeinde nun ein Drittel der Kosten, ein Drittel übernimmt der Tierarzt, ein Drittel das Land NÖ.

Einen Grundsatzbeschluss gab es zudem für die Errichtung eines 52 Meter langen Gehsteigs entlang der L92 im Bereich zwischen dem Kreisverkehr bis zum Parkplatz der Firma Welser Profile.