Primärversorgungszentrum Purgstall: Erster Blick in die neue Praxis

Erstellt am 05. Februar 2022 | 06:11
Lesezeit: 3 Min
Erstmals konnten die Ärzte des PVZ ihre zukünftige Ordination besichtigen.
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Zum ersten Mal konnten die Ärzte des PVZ Purgstall ihre zukünftige Gemeinschafts-Praxis besichtigen. Die Bauarbeiten sind in der Endphase, am 1. April öffnet das Primärversorgungszentrum seine Türen. „Wer unter den Ersten sein will, kann sich schon im Vorhinein über die Homepage anmelden“, verspricht Allgemeinmediziner Leopold Auer. Auch er wird mit seiner Ordination ab 1. April ins PVZ auf dem Kirchenplatz einziehen. Für ihn ist das Zentrum nicht nur ein interessantes Projekt, bei dem er dabei sein möchte, sondern auch eine große Arbeitserleichterung: „Seit der Pensionierung unseres Gemeindearztes Johannes Bergauer war eine Kassenstelle von drei im Ort unbesetzt. Wir anderen Ärzte haben das schwer zu spüren bekommen.“

Von 7 bis 19 Uhr sind zwei praktische Ärzte vor Ort

Im Primärversorgungszentrum werden von Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr immer zwei Ärzte zur Verfügung stehen. „Wer lieber zu einem bestimmten Arzt gehen möchte, macht einen Termin aus. Wer spontan kommt, wird dann von einem der Ärzte behandelt, die gerade Dienst haben“, erklärt die praktische Ärztin Maria Hofmann-Schreil aus Scheibbs, die ebenfalls im Zentrum arbeiten wird. „Wenn ich nicht da bin, weiß ich, dass meine Kollegen meine Patienten gut versorgen.“

Die gemeinsame Ordination bringt für Ärzte und Patienten also gleichermaßen Vorteile: Sie sichert die medizinische Versorgung für die Patienten, schafft aber auch für die Ärzte durch die gegenseitige Unterstützung ein entspannteres Arbeitsklima. „Wir alle freuen uns schon sehr auf den Start“, sagt Allgemeinmedizinerin Julia Gassner, die ebenfalls im PVZ tätig sein wird. Sie und ihre PVZ-Kollegen Maria Hofmann-Schreil, Thomas Bandur, Joachim Lindner und Dieter Grünberger sind Allgemeinmediziner, jeder von ihnen hat auch Zusatzausbildungen absolviert. Dieter Grünberger arbeitet mit dem Schwerpunkt Kinderheilkunde.

Start am 1. April, Eröffnung im kommenden Sommer

Beim Besichtigungstermin waren alle von den neuen Räumen beeindruckt. „Es ist alles so viel größer und heller, als man es sich vorgestellt hat“, lautete der am meisten geäußerte Kommentar. Die Ordination wird unter anderem auch Räume für Physiotherapie, Wundmanagement und Notfallmedizin haben.

Behandeln lassen kann man sich im PVZ also ab dem 2. Quartal. Die Einweihungsfeier findet aber erst im Sommer statt. „Wir wollen warten, bis auch die Außenanlagen fertig sind“, verrät Bürgermeister Harald Riemer. „Aber durchgestartet wird schon viel früher.“

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