Purgstall: Der „PoP“ hat noch Ressourcen

Ausbau des Glasfaser-Netzes geht zügig voran. „Schaltzentrale“ ist bereits fertig.

Erstellt am 05. November 2021 | 04:50
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Jürgen Zichtl (Firma Traunfellner, Andreas Schiffermüller (nöGIG), Vizebürgermeister Erik Hofreiter, Bürgermeister Harald Riemer, Raimund Schuster (ZT Ziviltechnik Schuster) und Christian Müller (von links).
Foto: Karin Katona

In Purgstall rückt die Glasfaserzukunft in großen Schritten näher. Der Ausbau der neuen, zukunftssicheren Infrastruktur macht große Fortschritte, wie sich bei der Besichtigung einer neu errichteten Glasfaser-Ortszentrale zeigte. Das Gebäude in der Parkgasse ist einer der beiden PoPs (Points of Presence), wo alle Glasfaserleitungen zusammen laufen. „Man kann sich das wie eine riesengroße Verbindungsstelle vorstellen“, erklärte Andreas Schiffermüller, CTO der nöGIG Projektentwicklungs GmbH, bei der Besichtigung.

„Darüber hinaus bietet der PoP auch noch Ressourcen, um das Projekt weiter auszubauen.“ Mit einer Investitionssumme von 3,8 Millionen Euro, rund 1.200 Adressen und mehr als 138 Kilometer verlegten Glasfaserkabel sei Purgstall ein echtes Großprojekt. Wenn alles nach Plan laufe, können die ersten Anschlüsse bereits Anfang des kommenden Jahres aktiviert werden. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Mitte 2022 abgeschlossen sein.

Der Preis für einen Einzelanschluss ist bis dahin nur 600 Euro, nach Fertigstellung des Netzes erhöht sich der Preis auf 900 Euro. Die aktuellen Bestellformulare gibt es auf www.noegig.at/bestellung .