Der Wald als Ort des Lernens

Österreichs größtes Treffen der Waldpädagogik fand am Wochenende im Naturpark Ötscher-Tormäuer statt.

Erstellt am 30. Oktober 2021 | 06:12
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Beim Abschluss des Waldpädagogik-Kongresses im Alpenhotel Gösing, von links: NÖ Landesjägermeister Josef Pröll, Werner Löffler (LK-NÖ Leiter Forstabteilung), die Generalsekretärin des NÖ Landesjagdverbandes Sylvia Scherhaufer, Herwig Schüssler, Katharina Bancalari (beide Verein Waldpädagogik), Florian Schublach (Leiter Naturparkzentrum Ötscher Tormäuer) und Andreas Holzinger (Verein Waldpädagogik).
Foto: Naturpark Ötscher-Tormäuer

100 Teilnehmer folgten beim achten Kongress der Waldpädagogik den zahlreichen Vorträgen und Workshops und nutzten die vielen Möglichkeiten der Vernetzung und des fachlichen Austausches. Ein vielfältiges Programm mit dem Kongress-Schwerpunkt „Wahrheiten und Wahrnehmungen in der Waldpädagogik“ stieß vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie und des Klimawandels auf offene Ohren.

Der Verein Waldpädagogik in Österreich und die Teilnehmer des Kongresses sind sich über die vielen Möglichkeiten der Wissensvermittlung im Wald einig, wie auch LH-Stellverteter Stephan Pernkopf bestätigt: „Die wertvolle und artenreiche Natur im Ötschergebiet und im Naturparkzentrum Wienerbruck sind ein idealer Ort für die pädagogische Weiterbildung für Jugendliche und dienen zur persönlichen und gegenseitigen Weiterentwicklung. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass vitale und klimafitte Wälder keine Selbstverständlichkeit sind.“ Als symbolischer Akt wurde im Park des Hotels Gösing der Baum des Jahres 2021, die Linde, geehrt.