Bergretter rüsten sich für Saison. Robert Blamauer, Einsatzleiter Bergrettung Göstling über die Herausforderungen in der Wintersaison.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. November 2020 (12:38)
Robert Blamauer, Einsatzleiter Bergrettung Göstling über die Herausforderungen in der Wintersaison.
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NÖN: Wie bereitet sich das Team der Bergrettung Göstling auf die kommende Wintersaison vor?

Robert Blamauer: Für die Wintersaison werden wir aufgrund der Bestimmungen und dem Versammlungsverbot für die Diensteinteilung und die Schulungen heuer neue Wege einschlagen müssen. So werden wir die Diensteinteilung erstmals auf digitalem Weg durchführen. Als Ersatz für die Sitzung wird es eine Videobotschaft an die Kameraden geben, wo der Ortsstellenleiter und der Einsatzleiter die wesentlichen Punkte, insbesondere dem Umgang im Bezug auf COVID-19, vermittelt werden. Wir sollten bzw. müssen ja als Einsatzorganisation jederzeit einsatzbereit sein und dadurch ist es für unsere Kameraden besonders wichtig, diese Handlungsanleitungen und Präventionskonzepte einzuhalten und auch keine Ausfälle durch Corona oder Quarantäne zu haben.

Gibt es auch bereits Präventionskonzepte für den Einsatz selbst?

Blamauer: Grundsätzlich gibt es seitens der Landesleitung schon Handlungsempfehlungen und auch seitens der Hochkar Bergbahnen gibt es schon solche Präventionskonzepte. Diese müssen vor Beginn der Wintersaison auch auf unsere Gegebenheiten abgestimmt werden, dann steht einer, heuer anderen, Wintersaison nichts mehr im Wege.

Womit ist in diesem Winter zu rechnen?

Blamauer: Es wird vermehrt mit mehr Skitourengehern in den umliegenden Bergen zu rechnen sein. Für eine höhere Anzahl an Einsätzen, auch außerhalb des Pistendienstes, werden wir jedenfalls gerüstet sein.