Projekt-Marathon: „Es war ein Megaprojekt“. Die Landjugend Göstling stellte sich am Wochenende der Challenge. In 42 Stunden wurde von insgesamt 42 Mitgliedern am Dorfplatz eine Aussichtswarte errichtet.

Von Claudia Christ. Erstellt am 01. September 2020 (19:49)
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Eine Aussichtswarte mit Zugangsrampe, ähnlich eines Baumwipfelweges, mit Spielelementen, und das alles in 42 Stunden. Diese Megaaufgabe erhielt die Landjugend Göstling am Freitag um 19 Uhr im Rahmen des Projektmarathons aus den Händen von Bürgermeister Friedrich Fahrnberger. Ab dann begann das große Planen, Sägen, Hämmern und Hobeln.

Insgesamt wurden in den beiden Tagen 13 Kubikmeter Holz verbaut und 486 Zaunlatten montiert, um das Projekt mit insgesamt acht Metern Höhe auf dem Dorfplatz zu errichten. „Es war ein Megaprojekt. Zwischenzeitlich haben wir gedacht, wir schaffen es nicht und haben bis Mitternacht durchgearbeitet“, sagt LJ-Mitglied Marlene Tazreiter. Zumal ein Feuerwehralarm und ein Stromausfall die Arbeitsbedingungen noch erschwerten.

Doch der Einsatz hat sich gelohnt: Am Sonntag um 14 Uhr war alles fertig und die Aufgabe geschafft. „Es ist so genial und ich bin so stolz, dass ich die Leiterin der Truppe bin“, freut sich Michaela Ertelthalner. Begeisterung über das Engagement zeigte auch Bürgermeister Friedrich Fahrnberger: „Ich bin mega stolz auf unsere Jugend. Da sieht man, was eigentlich alles möglich ist, wenn die jungen Leute gefordert sind.“ Oder mit den Worten von LJ-Schriftführerin Laura Paumann gesagt: „Zach woas, aber ma merkt wieder wie viel Wille, Fleiß und Zusammenarbeit bei uns gegeben is.“