Wenn die Lawine ins Tal rollt: Retter am Berg übten. 18 Kameraden der Bergrettung Göstling übten für den Einsatz nach einem Lawinenabgang. Zusätzlich erhielten sie spezielle Ausrüstung für den Notfall am Berg.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. Februar 2021 (18:08)
Übungsannahme war, ein oder mehrere verschüttete Personen am Hochkar zu finden.
Bergrettung Göstling

Bei der ersten Übung der Bergrettung Göstling im neuen Jahr war das Hauptaugenmerk auf das Thema „Lawineneinsatz gelegt. Als Erweiterung der letzten Übung, bei der es um die bestmögliche Vermeidung einer Lawine durch das eigene Verhalten ging, übten die Mitglieder diesmal das Verhalten im Ernstfall als Mannschaft.

Auch hier gibt es klar geregelte Richtlinien, um schnellstmöglich eine oder mehrere verschüttete Personen zu finden und zu retten. Die Suche wurde auch tatkräftig von zwei Lawinenhunden unterstützt. Insgesamt nahmen 18 Kameraden an der Übung teil.

Übergabe neuer Liftbergeoveralls

Um für die Einsätze optimal gerüstet zu sein, erhielten die Mitglieder der Göstlinger Bergrettung 20 neue Liftbergeoveralls von den Hochkar Bergbahnen überreicht.

„Gerade in diesem schwierigen Jahr ist das keinesfalls selbstverständlich. Zum Einsatz werden diese Overalls bei unseren kommenden Liftbergeübungen sowie einem etwaigen Ernstfall kommen“, bedankt sich Ortsstellenleiter Mario Krenn für die großzügige Spende.

Bei der Übergabe der Ausrüstung (von links): Landesleiter der Bergrettung NÖ/Wien Matthias Cernusca , Ortsstellenleiter Mario Krenn sowie Heinz Huber und Andreas Buder von den Hochkar Bergbahnen.
Bergrettung Göstling