Aus Leidenschaft wurde Buch. Heidi Sykora präsentiert ihr erstes Buch: „Der Kauz & die Giraffe“. Ein „Herzensprojekt“, wie sie selbst sagt. Die Illustrationen kommen von Vera Ledoldis-Streicher.

Von Karin Katona. Erstellt am 24. November 2017 (05:21)
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Für Autorin Heidi Sykora ist ihr Erstlingswerk „Der Kauz & die Giraffe“ ein „Herzensprojekt“.

Menschen zu bewegen, das ist der rote Faden im Leben der Göstlingerin Heidi Sykora, der Frau von Ex-Slalomläufer Thomas Sykora. Sei es in beruflicher Hinsicht durch bewegungstherapeutische Ansätze, oder aber immer auch schon durch das geschriebene oder gesprochene Wort.

„Kinderbücher sprechen viele Themen nicht an“

Letztendlich bezeichnet Heidi Sykora das Schreiben nicht als Hobby, sondern als Leidenschaft. Ihr erstes Werk „Der Kauz und die Giraffe“ ist für sie daher „kein Erstlingswerk, sondern ein Herzensprojekt.“ Ihr erstes Buch bezeichnet sie nicht als reines Kinderbuch, sondern als „Familienbuch zum Drüberreden und Nachdenken.“

NOEN, privat
Die Waidhofner Malerin Vera Ledoldis-Streicher sorgte für die Illustrationen.

Sie habe, schildert Heidi Sykora, durch ihre eigenen Kinder erfahren, dass Kinderbücher viele wichtigen Themen, die Kinder beschäftigen, nicht ansprechen. „Das sind Themen, die wahrscheinlich in sehr vielen Familien vorkommen“, weiß die Autorin. „Und weil diese Themen auch direkt in ein Gespräch mit den Kindern führen, nenne ich das Buch ein Familienbuch und kein Kinderbuch. Es ist gedacht für alle, die gern vorlesen oder zuhören.“

„Oft sind es die kleinen Dinge im Leben“

Mit einer fesselnden Reise durch die Gefühlswelten lädt Heidi Sykora zum Diskutieren in den Familien ein. „Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die wir übersehen oder zerstören, weil sie selbstverständlich sind. Dass wir sie brauchen, merken wir erst, wenn wir sie verloren haben“, sagt sie. Kauz und Giraffe sind Freunde, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Und doch trägt jeder von beiden zu dieser einzigartigen Beziehung das seine bei. „Alle unsere Beschwerden und Sorgen, aber auch unsere Freuden, das, was uns Menschen verbindet, lässt sich auf einen Nenner bringen: Es geht fast immer um die Liebe, sie ist das stärkste Gefühl von allen“, erklärt Heidi Sykora.

„Gesundheit, Hoffnung, Schmerz, Trauer, Freude, Stress – all diese Themen entspringen meist diesem einen, übermächtigen Gefühl.“ Einfühlsam in Szene gesetzt werden die Geschichten durch die Illustrationen der Waidhofner Malerin Vera Ledoldis-Streicher, die durch die Bücher „Timotheus der kleine Engel“ und „Nigi Naugi“ bekannt wurde.