Bio-Säfte machen Schule

Erstellt am 02. März 2022 | 15:26
Lesezeit: 2 Min
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Schulleiterin Manuela Schrittwieser und Kühlschrankspender Jürgen Schornsteiner mit den Schülern der Projektgruppe Laura Frühwald, Marie-Terese Wieser, Lisa-Marie Puchebner, Johannes Teufl, Mikael Asok, Michael Wagenhofer und Fabian Gschossmann sowie den beiden Lieferantenfamilien Edith und Mathias Aigner und Daniela und Augustin Frühwald.
Foto: Claudia Christ
Frucht statt Zucker und Glas statt Plastik: Grestner Schüler verbannen ungesunde Softgetränke aus der Mittelschule.
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Bio ist seit Kurzem auch außerhalb der Unterrichtsstunden in der Mittelschule Gresten angesagt. Denn statt zuckerhältigen Limonaden finden die Schüler neuerdings Bio-Säfte im Getränkeautomaten in der Aula vor. „Auf Wunsch der Schüler gibt es seit den Semesterferien bei uns nur mehr Obstsäfte von regionalen Händlern um 1,50 Euro in Pfandflaschen zu kaufen“, erklärt Laura Frühwald. Sie hat gemeinsam mit ihren Mitschülern aus der Klasse 4a und mit Unterstützung der Schulleiterin Manuela Schrittwieser das Projekt umgesetzt. Bei der Suche nach den Lieferanten sind die Schüler schnell fündig geworden und haben mit der Firma Frühwald in Reinsberg und der Familie Aigner in Gresten-Land die perfekten Partner gefunden. „Der Kühlschrank ist eine Spende von Firmenchef Jürgen Schornsteiner aus Gresten, also sind alle Schulgemeinden quasi hier irgendwie vertreten“, sagt Schrittwieser.

Vergangenen Mittwoch trafen sich Schüler, Lieferanten und die Unterstützer dieser Aktion vor Ort, um sich ein Bild vom neuen Angebot zu machen. „Es wird super angenommen. Wir müssen zwei mal pro Woche den Automaten neu befüllen“, sagt Lisa-Marie Puchebner, die gemeinsam mit ihren Klassenkameraden auch für die gesamte Abwicklung der Bestellungen und die Abrechnung verantwortlich ist. Damit das Projekt auch nach Ende ihrer Schulzeit in der Mittelschule Gresten weitergeführt wird, werden künftig jeweils die vierten Klassen mit dieser Aufgabe betraut.

„Wir freuen uns, mit dieser Schule einen neuen Partner gefunden zu haben. Dadurch wird der Bezug zu regionalen Produkten bei der Jugend gestärkt. Davon profitieren wir natürlich auch in der Zukunft“, meint Lieferant August Frühwald.

Ein Vorzeigeprojekt, das hoffentlich im Bezirk noch weitere Nachahmer finden wird und Schule macht.

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