Musikverein-Konzert fix abgesagt. Start für neue Obfrau Katharina Grabner beginnt mit Absage des geplanten 41. Wunschkonzertes.

Von Hans Karner. Erstellt am 16. Oktober 2020 (18:05)
Nachdem feststand, dass der Musikverein Ortskapelle Gresten das für 28. November geplante 41. Wunschkonzert für heuer Corona-bedingt absagen würde, wollten Kapellmeister außer Dienst Johann Grabner, die neue Musikvereinsobfrau Katharina Grabner, Kapellmeister Martin Grabner und Obmannstellvertreter Gerhard Osanger wissen, wie sich vor 40 Jahren die Geburt des ersten volkstümlichen Wunschkonzerts zugetragen hat.
Hans Karner

Als vor zehn Wochen die neue Obfrau des Musikvereines Ortskapelle Gresten, Katharina Grabner, in einer Ansprache ihr künftiges Programm mit „Musik tut gut, es gibt Arbeit“ ankündigte, bezog sie sich auch auf das traditionelle, mittlerweile 41. Volkstümliche Wunschkonzert.

Schon bei der ersten Vorstandssitzung wurden für das am 28. November stattfindende Ereignis im Vereinsjahr Pläne geschmiedet. Nun kam jedoch alles anders. Schweren Herzens rang man sich erstmals in der Vereinsgeschichte wegen der Coronakrise zu einer Absage durch. Das geplante Musikprogramm und die Vorbereitungen wurden ad acta gelegt.

Dafür lud die neue Obfrau die Vereinsspitze zu sich nach Hause ein, um anhand alter Schriften und Aufzeichnungen zurückzublättern, wie es vor 40 Jahren am 22. November 1980 im Gasthaus Auer zum ersten „Wunschkonzert“ kam. Allen Unkenrufen zum Trotz wagten die Geschwister Frühwald mit Mutti, das Grestner Quintett, der Wiesergrabler Viergesang und die 27 Musiker der Ortskapelle unter Anton Flatzelsteiner einen gemeinsamen Auftritt. Als Moderator fungierte damals der blutjunge Engelbert Scheiblauer.

Der Einsatz des gegründeten Musikvereines unter Obmann Johann Buber und der aktiven Musiker, sowie der Ortsstelle des Bildungs- und Heimatwerkes, beziehungsweise vom Kulturreferat Gresten-Land, hat sich rückblickend auch für die weitere Entwicklung der Ortskapelle gelohnt. Heute zählt die Kapelle 77 Musiker, darunter acht „Jungmusiker von damals“, die vor 40 Jahren zum Gelingen dieses denkwürdigen Abends beitrugen.