Pfarrheim als Kinderhort. Sehr spontan, aber zur Freude vieler Eltern, kam in Gresten eine Betreuung für die Kinder während der Ferien zustande. Nach wie vor steht die Tür zum Pfarrheim offen.

Von Anna Faltner. Erstellt am 13. August 2020 (04:29)
Beim Besuch in der Ferienbetreuung (hinten, von links): Bürgermeister Erich Buxhofer (Gresten-Land), Bürgermeister Harald Gnadenberger (Gresten-Markt); Betreuerin Eva Maria Hofmarcher, Hausherr Pfarrer Franz Sinhuber, Robert Wieser (Elternteil) mit den Kindern.
Reinhold Kefer

Zwar gab es früher schon eine Ferienbetreuung in Gresten, in den letzten Jahren kam sie aber nicht immer zustande. Dieses Jahr startete Amtsleiter Paul Gruber (Marktgemeinde) einen neuerlichen Versuch und holte die Landgemeinde mit ins Boot. „Zuerst hat sich wieder nichts ergeben. Schon im Vorjahr scheiterte es an der Mindestanzahl von zwölf Kindern“, berichtet SP-Bürgermeister Harald Gnadenberger (Marktgemeinde).

Doch dann hat auch die Firma Welser Bedarf angemeldet, und so entstand ein Kooperationsprojekt zwischen beiden Grestner Gemeinden und der Firma Welser. Die Kinder der Welser-Mitarbeiter dürfen übrigens auch aus anderen Gemeinden kommen. „Jetzt hat es sich ergeben, dass wir eine durchgehende Ferienbetreuung für immer sechs bis 16 Kinder anbieten können“, ist der Amtsleiter zufrieden. Da in der Neuen Mittelschule der Generalputz im Sommer ansteht, hat Pfarrer Franz Sinhuber das Pfarrheim als Quartier zur Verfügung gestellt. Betreut werden die Kinder von Pädagogin Eva Maria Hofmarcher und Christoph Pöchhacker, immer von 7.30 bis 12.30 Uhr.

„Die Eltern sind sehr dankbar, vor allem darüber, dass sie ihre Kinder auch jetzt noch jederzeit anmelden und bringen können. Die Kooperation war wirklich ein Goldgriff“, freut sich Amtsleiter Paul Gruber.