Steinakirchen: Volksschul-Umbau wird sich verteuern

Erstellt am 13. April 2022 | 04:01
Lesezeit: 2 Min
Alle Gewerke bei Volksschule vergeben. Auch Darlehensaufnahme fixiert.
Werbung

Seit dem Vorjahr läuft der Um- und Neubau der Volksschule Steinakirchen samt Volksschulturnsaal. Ein Großprojekt, das die beiden Schulgemeinden Steinakirchen und Wolfpassing stemmen müssen. 5,5 Millionen Euro förderbare Baukosten hat man dafür ursprünglich veranschlagt. Schon bei der Grundausschreibung war den Gemeinden bewusst, dass das Projekt etwas teurer kommen werde, da man zusätzliche nicht förderbare Räumlichkeiten unterbringen wollte.

Nun sind alle Gewerke vergeben. Zuletzt gingen noch die Aufträge für Innentüren, Lift, Malerarbeiten, Fassade und Schlosserarbeiten raus. Und da zeigte sich die Materialpreissteigerung der letzten Monate deutlich. „Wir müssen bei diesen Gewerken mit einer Kostensteigerung von zehn bis 15 Prozent gegenüber den geschätzten Kosten rechnen“, sagt Steinakirchens Bürgermeister und Schulausschussobmann Wolfgang Pöhacker (ÖVP). „Zum Glück haben wir die Baumeisterarbeiten schon vorher zu einem Fixpreis vergeben, sonst hätte sich das noch dramatischer ausgewirkt“, ergänzte sein Wolfpassinger Amtskollege Friedrich Salzer bei einem Baustellenbesuch in der Vorwoche. Die Baustelle selbst ist gut im Zeitplan und sollte bis Sommer 2023 abgeschlossen sein. So lange läuft auch der Mietvertrag für die Räumlichkeiten des Schul-Ausweichquartiers im Schloss Wolfpassing. „Eine Bauzeitverzögerung wäre doppelt kostspielig“, weiß Pöhacker.

In der Schulausschusssitzung am Freitag hat man einstimmig das Darlehen über 7 Millionen Euro (Laufzeit 30 Jahre) zu einem Fixzinssatz an die Raiba Mittleres Mostviertel als Bestbieter vergeben. Mit den Rückzahlungen wird erst 2025 gestartet. Da läuft das Darlehen für den Musikschulzubau aus.

Werbung