Im Halbfinale kam das Aus für den Beat Poetry Club

Für den Beat Poetry Club rund um die Wieselburger Gesanglehrerin Karin Zehetner war am Freitag im Halbfinale der Großen Chance Endstation – trotz vier Plus von den Juroren.

Karin Maria Heigl Erstellt am 22. November 2016 | 05:00
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Der Beat Poetry Club mit Karin Zehetner (ganz rechts) bei der Halbfinal-Live-Show im ORF-Studio.Maresa Mayer
Foto: ORF.at/ Maresa Mayer

Gesanglehrerin Karin Zehetner stand mit ihrem A-capella-Ensemble Beat Poetry Club am Freitag im Halbfinale der „Großen Chance der Chöre“. Jurorin Loretta Carter zeigte sich nach deren Auftritt total begeistert: „Unfassbar super, oberhammermegageil. Es war auf so vielen Ebenen perfekt. Ich bin hin und weg.“ Ihre Jurykollegen pflichteten ihr bei, in der Bewertung gab es vier Plus für das Medley des Beat Poetry Club.

Für das Aufsteigen ins Finale reichte es dann aber doch nicht – die Sängerinnen konnten sich beim Telefonvoting nicht durchsetzen. Für Karin Zehetner war das Ausscheiden keine große Überraschung, man konnte bei dem TV-Format die eigenen Chancen nicht gut einschätzen und musste natürlich damit rechnen, dass man nicht ins Finale weiterkommt .

Schon viel für Finale vorbereitet

„Schade ist es trotzdem, vor allem weil wir auch schon neue Lieder für das Finale vorbereiten mussten – das können wir dem Fernsehpublikum nicht mehr zeigen.“

Dennoch können die fünf Damen mit einem positiven Gefühl Abschied nehmen von der TV-Show. Die Sängerinnen haben viele andere Künstler kennengelernt und auch sonst vielseitige Erfahrungen gemacht. Mit ihrer eigenen Performance war der Beat Poetry Club mehr als zufrieden: „Wir haben unser Bestes gegeben. Live aufzutreten, war toll – das Publikum hat uns von der ersten Sekunde an unterstützt. Das war ein tolles Gefühl. Wenn man merkt, dass die Zuhörer begeistert sind, dann hat man alles richtig gemacht“, schwärmt Zehetner.