Wang: Glasfaser könnte kommen. Die Marktgemeinde Wang möchte das gesamte Ortsgebiet mit schnellem Internet versorgen. Mit der nöGIG geht es nun bis Herbst in die Detailplanung und Bewerbung.

Von Anna Faltner. Erstellt am 11. Juli 2021 (06:13)
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Endlich nimmt das Vorhaben Fahrt auf. Die Rede ist vom Glasfaserausbau des gesamten Gemeindegebietes. Denn daran arbeitet die Marktgemeinde schon seit einigen Jahren. Das förderfähige Gebiet wurde bereits 2017 fixiert, ein Grundsatzbeschluss schon einmal 2018 gefasst.

„Den haben wir jetzt mit den aktuellen Gegebenheiten noch einmal aufgefrischt“ Franz Sonnleitner

„Den haben wir jetzt mit den aktuellen Gegebenheiten noch einmal aufgefrischt“, sagt ÖVP-Bürgermeister Franz Sonnleitner, nachdem in der jüngsten Gemeinderatssitzung der Plan von der nöGIG nochmals vorgestellt wurde. Im ersten Schritt wird über den Sommer noch einmal das Gebiet begutachtet und gezählt, wie viele Haushalte vom Glasfaserausbau profitieren sollen. Aktuell betrifft das das gesamte Ortsgebiet. „Alles was zwischen den Ortstafeln liegt sowie der Streifen Richtung Ferschnitz“, weiß Sonnleitner.

„Wir haben aber auch vor, Lücken aufzufüllen, die von der nöGIG nicht berücksichtigt werden“ Franz Sonnleitner

Das Fördergebiet wurde gemeinsam mit den Nachbargemeinden Steinakirchen, Euratsfeld und Ferschnitz eingereicht. Nun sollen die vier Gemeinden gemeinsam zum Zug kommen. „Wir haben aber auch vor, Lücken aufzufüllen, die von der nöGIG nicht berücksichtigt werden“, erklärt der Ortschef. Ein paar Randgebiete in Wang werden dabei nämlich nicht miteingeplant. Für einige gibt es bereits eine Lösung: Einzelne Haushalte am Reidlingberg sowie in Griesperwarth werden etwa von der Nachbargemeinde Randegg mitversorgt.

Sonnleitner: Interesse der Gemeinde ist da

Wenn das Fördergebiet festgelegt ist, geht es an die Detailplanung und Bewerbung. 42 Prozent der betroffenen Haushalte müssen sich dafür anmelden. Nur dann errichtet die nöGIG ein flächendeckendes Breitbandnetz. „Wir hoffen, dass wir dann im Herbst werben gehen können. Und das Wichtigste ist, dass die Leute da auch mitmachen“, betont Sonnleitner. Generell bemerkt er schon, dass sich die Leute den Glasfaserausbau wünschen.

Die ersten Weichen für die Versorgung mit Glasfaser stellt die Marktgemeinde ja schon. Beim Ausbau der Wasserversorgungsleitung Mitterberg wird auch gleich die Leerverrohrung mitgemacht. Genauso wie beim Projekt Lonitzberg in der Nachbargemeinde Steinakirchen.