Austellung: „Einfach Spitze“ in Lunz. Mit 7. August öffnet das Handarbeitsmuseum im Amonhaus wieder rechtzeitig zum Webermarkt seine Türen. Zu sehen gibt es Spitzen aus dem 19. Jahrhundert bis jetzt.

Von Claudia Christ. Erstellt am 29. Juli 2021 (06:17)
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Gudrun Malicky in ihrem „Reich“, dem Handarbeitsmuseum im Lunzer Amonhaus, umgeben von feinsten Spitzen. Egal ob geklöppelt, gestrickt oder gehäkelt. Sie kann über die Geschichte der Kunstwerke eine Menge erzählen. Auch Gruppen bis zehn Personen sind gegen Voranmeldung herzlich willkommen.
Christ, Christ

Mit besonderer Sorgfalt platziert Gudrun Malicky die feinsten Spitzendeckchen in den Schaukasten. „Ab 7. August geht es endlich wieder los“, freut sich die rüstige Pensionistin auf die Wiedereröffnung des Handarbeitsmuseums im Lunzer Amonhaus. „Feine Spitze“ lautet das Motto der Ausstellung, deren Eröffnung aufgrund von Corona erst jetzt stattfinden kann.

Rechtzeitig zum Webermarkt öffnet die Schau nun am 7. August wieder erstmalig. „Danach haben wir bis 26. Oktober jeweils Samstag von 10 bis 12 Uhr geöffnet“, freut sich die 79-Jährige wieder darauf, Besucher im zweiten Stock des Hauses begrüßen zu dürfen. Gemeinsam mit vier Damen kümmert sie sich darum, dass die alte Handwerkskunst nicht vergessen wird. „Wir haben ein paar ganz besondere Stücke hier ausgestellt. Die ältesten Exemplare sind aus dem 19. Jahrhundert. Gerne führen wir auch durch die Ausstellung“, sagt Malicky.