Andreas Lengauer ist der Picasso aus Gresten. Servus TV folgte Andreas Lengauer einen Tag lang auf Schritt und Tritt.

Von Kathrin Resinger. Erstellt am 31. August 2019 (12:06)
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Ein Team von Servus TV begleitete Malermeister Andreas Lengauer in der Vorwoche einen Tag lang bei der Arbeit. Wann der Beitrag ausgestrahlt wird, ist noch offen.
Vogelauer

Malermeister Andreas Lengauer aus Gresten wurde in der Vorwoche ganz genau auf die Finger geschaut. Von frühmorgens bis zum späten Nachmittag verfolgte ein vierköpfiges Filmteam von Servus TV seinen Alltag. Vor allem die seltene Kunst des Sgraffito nahm das TV-Team unter die Lupe.

Sgraffito, so nennt man eine seit vielen Jahrhunderten bestehende Form der Gestaltung von Fassaden. Durch die Verwendung von natürlichen Materialien — im Speziellen Kalk und natürlich vorkommenden Farbpigmenten — entsteht die witterungsbeständige Fassadengestaltung.

Diese einzigartige Handwerkstechnik hat Lengauer in Italien erlernt, wo er nach der Lehre bei der Scheibbser Malerei Guger längere Zeit tätig war. Zurück in Österreich absolvierte er die Meisterprüfung. Mittlerweile ist der Malermeister bereits seit 25 Jahren selbstständig tätig.

Andreas Lengauer ist bemüht, die Kunst an seine Lehrlinge weiterzugeben. „Für unsere Arbeit braucht man Gespür und Feinfühligkeit. Das versuche ich meinen Lehrlingen zu vermitteln“, erklärt Lengauer.

Obwohl er die Technik des Sgraffito nun schon seit geraumer Zeit ausübt, war er vor der Kamera trotzdem nervös. „Es ist schon eigenartig, bei jedem Handgriff beobachtet zu werden. Aber ich bin immer ich selbst geblieben und habe mich für das Fernsehen nicht verstellt“, sagt Lengauer im NÖN-Gespräch und freut sich, dass er durch das Team von Servus TV große Wertschätzung für seine Leistung erfahren hat. Zwar habe er schon viele Preise bei Wettbewerben errungen, aber ein Kamerateam sei noch einmal etwas anderes. Sogar auf dem Gerüst habe ihn das Kamerateam begleitet.