Vorstellung des Welt-Naturerbe-Zentrums in Lunz am See. Das Wildnisgebiet Dürrenstein beheimatet den größten Urwald Mitteleuropas. Im vergangenen Sommer wurde er von der UNESCO zum ersten Weltnaturerbe Österreichs erkoren.

Von Redaktion NÖN.at. Update am 26. März 2018 (12:03)
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In Lunz am See soll daher nun ein Weltnaturerbe-Zentrum, das „Haus der Wildnis“ errichtet werden. Dafür werden von der öffentlichen Hand 2,5 Mio. Euro bereitgestellt, weitere 2,5 Mio. Euro sollen von Privaten und Unternehmen investiert werden. In Lunz wurden am Freitag, den 23. März nun die Pläne für das „Haus der Wildnis“ der Bevölkerung in der Region sowie die ersten Großsponsoren präsentiert.  

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Komitee-Schirmherr Gerhard Heilingbrunner, LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf, Ex-Skirennläuferin Katrin Zettl, Bürgermeister Martin Ploderer
NLK Pfeiffer

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf: „Das Weltnaturerbe-Siegel für das Wildnisgebiet Dürrenstein ist die Krönung für unser Naturland. Das ‚Haus der Wildnis‘ soll Anlaufstelle und Ausgangspunkt für Naturerleben für die Region und für ganz Niederösterreich sein. Jeder kann einen Beitrag dazu leisten und damit selbst Teil des Naturland Niederösterreichs werden.“

Gerhard Heilingbrunner ist Schirmherr des Komitees

Architekt Christoph Maurer stellt die Pläne für das ‚Haus der Wildnis‘ vor: „Wir haben uns umgefallene Baumstämme zum Vorbild genommen, damit soll das Zentrum dem Urwald mit seiner Wildnis und seinen uralten Baumstämmen gerecht werden.“

Naturschutz-Urgestein Gerhard Heilingbrunner ist Schirmherr des Komitees zur Errichtung des Weltnaturerbe-Zentrums: „Die Bereitschaft von Privatpersonen und Betrieben ist schon jetzt groß, bei der Realisierung dieses einzigartigen Hauses mitzuhelfen. Schon jetzt haben viele ihre Hilfe signalisiert, viele weitere werden sicherlich noch folgen.“