Michael Scheruga total "neben der Spur". Mit rockigem Sound und einem roten Faden setzt der Wieselburger Kabarettist Michael Scheruga in seinem neuen Programm "Neben der Spur - Nachhaltig Kleinkunst" ein relativ ernstes Thema gekonnt in Szene.

Von Karin Maria Heigl. Erstellt am 09. November 2019 (11:00)

Pointiert und schauspielerisch sehr überzeugend skizziert Scheruga die Sorgen und Nöte eines Mannes in der Lebensmitte.

Er schlüpft in seinem neuen Theaterkabarett in zahlreiche Rollen, bringt das Publikum zum Lachen und punktet mit hervorragenden musikalischen Beiträgen. Mit ihm auf der Bühne die beiden genialen Musiker Matthias Simoner (ein genialer "Dimitri") und Uli Schmalzl.

Die beiden Auftritte (es gibt noch einige Restkarten für heute Abend!) im Kulturhof Aigner  sind für den Wieselburger ein Heimspiel mit vielen Emotionen: "So viel Lampenfieber wie hier zu Hause habe ich sonst nie", gibt der Künstler zu.