Hilfswerk hat jetzt Außenstelle in Wieselburg. 17-köpfiges Team betreut nun von Wieselburg aus Kunden. Tendenz steigend.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 19. März 2020 (12:16)
Freuten sich über die Eröffnung der neuen Hilfswerk Außenstelle des Hilfswerkes Ötscherland in der Bahnhofstraße in Wieselburg, von links: Günther Hütl (Vorsitzender-Stellvertreter Hilfswerk Ötscherland), Hilfswerk-Landespräsidentin Michaela Hinterholzer, Ötscherland-Vorsitzende Elisabeth Kellnreiter, Bürgermeister Josef Leitner, Pflegemanagerin Jessica Richter, Hildegard Fraiss, Pflegemanagerin-Stellvertreter Stefan Henikl, Hausbesitzer Gerhard Hammerer, Bürgermeister Karl Gerstl, Diakon Bernhard Neumeier, Vesna Desancic (Hilfswerk Menüservice), Regionalleiterin Manuela Illibauer und Stadtrat Werner Tazreiter.
Christian Eplinger

Ihre Zentrale hat das Hilfswerk Ötscherland-Waidhofen in Scheibbs. Eine Sozialstation gibt es auch in Waidhofen. Seit der Vorwoche auch eine Außenstelle in Wieselburg. „Wir wollten uns schon länger im nördlichen Teil des Scheibbser Bezirks ansiedeln, da wir hier mittlerweile die meisten Kunden betreuen. Wir sind froh, dass wir nun an so prominenter Stelle fündig wurden“, freut sich Pflegemanagerin Jessica Richter bei der Eröffnung der neuen Hilfswerk-Außenstelle in der Bahnhofstraße 5. 25 Jahre lang war dort die Fahrschule Henke mit einem Stützpunkt untergebracht. Seit September 2019 stand das Gebäude leer.

Von den 3.000 Stunden, die die 48 Hilfswerk-Mitarbeiter – darunter sechs Männer – im Einzugsgebiet leisten, entfallen rund 1.200 auf das 17-köpfige Team in Wieselburg. „Es war schon höchste Zeit für ein Hilfswerk-Büro in Wieselburg. Denn unsere Region wächst – auch seitens der älteren Bevölkerung. Und gerade für diese sind eure Dienste ein riesengroßer Baustein für das Gesundheitswesen“, bedankt sich SP-Bürgermeister Josef Leitner.

Dass der gelbe Würfel mit dem weißen „H“ nun gut in Wieselburg zu sehen ist, freut auch Hilfswerk-Präsidentin Michaela Hinterholzer. Gleichzeitig appelliert sie, das Büro in Wieselburg auch als Anlaufstelle zu sehen. „Wir brauchen Pflegerinnen und Pfleger in allen Kategorien. Derzeit haben wir beim Hilfswerk in Niederösterreich 200 offene Stellen.“