Erste Familien aus Ukraine in Wieselburg untergebracht

Erstellt am 16. März 2022 | 04:06
Lesezeit: 2 Min
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Das Organisationsteam der Hilfsaktion mit Hermine Naderer vom Verein ORA, von links: Leo Hofschweiger, Franz Mayrhofer, Jakob Brodinger, Karl Gerstl, Hermine Naderer und Werner Tazreiter.
Foto: Gemeinde
In Wieselburg sind seit der Vorwoche die ersten Flüchtlingsfamilien untergebracht. ÖVP Wieselburg-Land startete Hilfsaktion.
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Zwei Familien aus der Ukraine sind in der Vorwoche in Wieselburg angekommen und wohnen seitdem in Wohnungen der Stadtgemeinde Wieselburg, die zuvor entsprechend möbiliert und adaptiert wurden. „Hier konnte man auf zahlreiche Spenden der Bevölkerung zurückgreifen. Einige notwendige Einrichtungen – vor allem sanitärer Art – wurden auch angekauft“, schildert Bürgermeister Josef Leitner.

Beide Familien bestehen nur aus Frauen und Kindern. „Wir bereiten uns auf eine längerfristige intensive Betreuung der Geflüchteten vor und sind auch mit den zuständigen Behörden regelmäßig in Kontakt. Es ist wichtig, dass diese Menschen jetzt nicht alleine ihrem Schicksal überlassen werden“, sagt Leitner.

Bei der Gemeinde haben sich noch weitere Privatpersonen gemeldet, die Wohnräumlichkeiten zur Verfügung stellen möchten. Auch das Hotel „I’m Inn“ hat sich über die Österreichische Hotelvereinigung gemeldet und ist bereit, Flüchtlinge aufzunehmen. „Wir stellen unsere Zimmer kostenfrei zur Verfügung, weil es jetzt einfach ein Gebot der Stunde ist, zu helfen“, erklärt Hotelmanager Gernot Holnsteiner.

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Beim Verpacken der Spenden in Bodensdorf, von links: Lisi Barthofer, Karin Wurzer, Karin Scherzer-Jensch, Christa Eppensteiner, Sabine Jäger, Bürgermeister Karl Gerstl, Johann Niklas und Andreas Seifert.
Foto: Gemeinde

Geholfen wird auch in der Gemeinde Wieselburg-Land. Da hat die ÖVP gemeinsam mit den Ortsorganisationen Wieselburg-Stadt und Petzenkirchen eine Sammelaktion für den Verein ORA gestartet. ORA betreibt in Ardagger ein Zwischenlager. Je nach Bedarf werden die Hilfsgüter zu den Flüchtlingslagern vor Ort in die Nachbarländer transportiert.

„Sowohl Helfer als auch Spender waren unglaublich. Insgesamt wurden fast 30 Paletten Lebensmittel, Hygieneartikel, Babywaren, Bettwäsche, Decken und Schuhe zu den Sammelstellen gebracht“, freut sich Bürgermeister Karl Gerstl und bedankt sich auch bei den Firmen Haubi’s und Moser für die Jausenspende für die Helfer.

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