Ein schwieriger Start in die Skisaison

Seit Wochenende laufen die ersten Lifte am Hochkar und Ötscher .

Erstellt am 16. Dezember 2019 | 15:42
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Seit Samstag sind Kinderland und Eibenkogel am Ötscher in Betrieb. Im Bild: Betriebsleiter Walter Friedl (links) und Geschäftsführer Andreas Buder.
Foto: Ötscherlifte

Die Skisaison ist eröffnet: Hochkar und Ötscher starteten am Wochenende mit einem Teilbetrieb und ermäßigten Tarifen in den Skiwinter 2019/20. Es war ein „schwieriger Start“, wie Andreas Buder, Geschäftsführer der Ötscherlifte und Prokurist der Hochkar Bergbahnen, im NÖN-Gespräch am Sonntagabend zugeben musste.

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„Wir hatten in den letzten Tagen mit den warmen Temperaturen und der Inversionswetterlage zu kämpfen. Innerhalb von 1.000 Höhenmetern gab es Temperaturunterschiede von bis zu acht, neun Grad, wobei es oft im Tal kälter war als am Berg oben“, berichtet Buder.

Am Hochkar kam am Samstag zudem noch starker Wind hinzu, sodass man am Nachmittag nur mehr mit dem Kinderland in Betrieb war. Am Sonntag war man am Hochkar dann aber durchaus zufrieden. „Neben dem Kinderland waren dann der Almlift, die Hochkarbahn und der Häsing-Sessellift in Betrieb. Die vier geöffneten Pisten waren zudem in sehr gutem Zustand“, schildert Buder.

„Wir hatten in den letzten Tagen mit den warmen Temperaturen und der Inversionswetterlage zu kämpfen."Andreas Buder, Geschäftsführer der Ötscherlifte

Am kommenden Wochenende sollen zusätzlich der Sonnenlift und die Leckerplanbahn in Betrieb gehen. Bei letzterer gibt es heuer auch einen neuen Verbindungsweg vom unteren Parkplatz zum Lift. „Das erhöht den Komfort für die Skigäste“, sagt Buder.

Am Ötscher ist man mit dem Eibenkogellift sowie dem Kinderland in Betrieb. Ab 21. Dezember ist in jedem Fall – auch wenn die Schneelage noch nicht ausreichen sollte – der Doppelsessellift auf den Großen Ötscher geöffnet, damit alle Gäste das Ötscher Schutzhaus erreichen können.

Am Ötscher hofft man auch auf Unterstützung von „Frau Holle“, vor allem in Hinblick auf den Snowboard-Weltcup, der am 5. bis 6. Jänner zum zweiten Mal in Lackenhof über die Bühne gehen soll. Derzeit gibt es nur eine ganz dünne Schneedecke auf der Distelpiste.

„Wir müssen natürlich an das gesamte Skigebiet denken und eine Piste nach der anderen fertigmachen. Schneller geht es mit der vorhandenen Beschneiungstechnik leider nicht“, gesteht Buder. Die erste Schneekontrolle für den Snowboard-Weltcup ist für den Stefanitag geplant. Buder ist aber optimistich: „Wir werden alles Machbare tun, um den Weltcup durchführen zu können.“