Die Faszination einer Bandsäge in Wolfpassing. Ganz im Zeichen des Holzes stand der vergangene Samstag in Wolfpassing.

Von Christian Eplinger. Erstellt am 23. September 2019 (17:00)
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Die Holzindustrie Mosser hatte zum Tag der offenen Tür in ihr Sägewerk eingeladen. Firmenchef Reinhard Mosser, der das 1924 gegründete Unternehmen in fünfter Generation leitet und die Geschäfte gemeinsam mit Ernst Lasselsberger führt, freute sich über das große Interesse.

Über 1.200 Besucher

Mehr als 1.200 Besucher waren gekommen, um einen Blick in eines der modernsten Sägewerke der Welt zu werfen, in dem jährlich um die 360.000 Festmeter Holz eingeschnitten werden. Dort, wo jeder Stamm in Sekundenbruchteilen individuell 3D-vermessen und eingeschnitten wird, sodass man bei jedem Stamm ein optimales Schnittbild erzeugt. Fasziniert von dieser Technik zeigten sich auch die zahlreichen Ehrengäste, die von Reinhard Mosser und Ernst Lasselsberger sowie von Senior-Chef Reinhold Mosser persönlich eine besondere Führung erhielten.

Unter diesen war auch Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger, der selbst sieben Jahre in der Firma Mosser tätig war. Ebenfalls unter den Ehrengästen waren Landtagsabgeordneter Anton Erber, die Bürgermeister Friedrich Salzer – dieser nutzte den Heimvorteil und kam mit dem E-Bike –, Karl Gerstl, Franz Sonnleitner, die Vizebürgermeister Karl Becker und Josef Tatzreither, Bezirkshauptmann-Stellvertreter Christian Pehofer, Wirtschaftskammer-Bezirksobfrau Erika Pruckner oder die Feuerwehrkommandanten Andreas Hinterberger, Roland Hudl und Ernst Schachinger. Die Feuerwehr Perwarth sorgte beim Tag der offenen Tür auch für die Verpflegung der Besucher.

Neuen Image-Film präsentiert

Im Zuge des Tages der offenen Tür präsentierte die Firma Mosser auch ihren neuen Imagefilm. Zudem gab es die aktuellsten Wirtschaftszahlen, die Reinhard Mosser und Ernst Lasselsberger ein weiteres Lächeln in ihre Gesichter zauberten. Denn die Mosser Holzindustrie übersprang 2018 erstmals die 130 Millionen-Euro-Umsatzgrenze. Der Jahresumsatz von 131 Millionen Euro, den die 215 Mitarbeiter an den drei Standorten erwirtschafteten, bedeutete erneut eine Steigerung von drei Millionen Euro gegenüber 2017.