Grestner Familie wartet auf den nächsten Almauftrieb. Das siebte Jahr verbringt Familie Pöchacker bereits den Sommer auf der Herrenalm.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. Mai 2021 (05:11)
„Ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich“, ist sich Herrenalmhalter Franz „Hodi“ Pöchacker gewiss.
Hans Karner, Hans Karner

Die Halterleut‘ Franz und Elisabeth Pöchacker aus Unteramt 117 zählen schon die Tage bis zu dem Zeitpunkt, wenn auf der Herrenalm, einige Gehstunden unter dem Dürrensteinkreuz, der Schnee schmilz und sie mit ihren Weidebauern die Vorbereitungen zum Almauftrieb beginnen können.

Gemeinsam mit seinem Bruder Leopold Pöchacker – dem „Vorderhoderberger“ – übernahmen sie vor nunmehr sieben Jahren das Amt des „Almmeisters“. So verbrachten der neue Halter und seine Hüttenwirtin ihren ersten Sommer auf der Herrenalm. Völlig unerwartet verstarb Bruder Leopold dann im August 2020. Der Scheibbser „Schacherbauer“ Hermann Ekker übernahm seine Funktion.

Alles muss alle Jahre wieder unter Dach und Fach gebracht werden – wie etwa die Spuren vom letzten Winter in und rund um die Hütte zu beseitigen, die Zäune aufzustellen oder auch zu erneuern, der Behörde die rund 170 Jungrinder zu melden und die Vorräte mit dem Hubschrauber für die Saison 2021 zur Almhütte zu fliegen.

Die 16 Bauern haben zusammen die 173 Hektar der „Herrenalm als Weidefläche gepachtet“. Festes Schuhwerk ist gefragt: Die Herrenalmhütte ist nur zu Fuß erreichbar.

-hk-